Neue Berufschancen durch 3D-Drucker

15. April 2015

3D-Drucker-Markt schafft neue berufliche Perspektiven

Laut einer Studie der Analyse-Firma Canalys wächst der weltweite Markt der 3D-Drucker rasant. Danach wurden 2014 weltweit ca. 133.000 3D-Drucker verkauft, das entspricht einem Anstieg von 68 % im Vergleich zum Vorjahr. Der komplette Markt für 3D-Drucker – 3D-Druckmaterialien sowie Dienstleistungen inbegriffen – stieg, so die Analyse, auf 3,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 34 % gegenüber 2013. 

 

Der weltweite Markt der 3D-Drucker wächst rasant
 

Verantwortlich für dieses enorme Wachstum sind vor allem die technischen Fortschritte in diesem Bereich sowie die gesunkenen Preise. Letztere machen die Drucker nunmehr auch für Kreativwerkstätten, Jugendhäuser, Bibliotheken oder Hobby-Bastler erschwinglich.

 

Der angekündigte Markteintritt des US-Konzerns HP für das Jahr 2016 könnte zudem für steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung sorgen. Und auch andere bekannte Größen der Branche könnten in naher Zukunft in den 3D-Drucker-Markt einsteigen.

 

Technologie in zahlreichen Branchen gefragt

Aktuell schmelzen 3D-Drucker Kunststoffe und produzieren aus dieser Schmelze dann nach und nach dreidimensionale Objekte, die zuvor am Computer entworfen werden müssen. So sind neben Serien- auch Spezial- oder Einzelanfertigungen möglich, für die man zuvor einen ganzen Maschinenpark einer Fabrik benötigt hätte. Forscher bemühen sich aktuell darum, serienreife 3D-Drucker zu entwickeln, die auch Werkstoffe wie Keramik oder gar Metall drucken können.

 

Dadurch hat der 3D-Druck das Potential, Produktion und Konstruktion zu revolutionieren. Bis dahin ist es sicherlich noch ein weiter Weg, doch weitreichende Folgen hat das Branchenwachstum sicherlich nicht nur für den weltweiten Druckermarkt selbst. Auch der Arbeitsmarkt bleibt von diesen Entwicklungen nicht unberührt. Modelle, die computergestützt entwickelt wurden, können mithilfe von 3D-Druckern zur Anschaulichkeit oder Qualitätskontrolle oder gar als Endprodukt ausgedruckt werden – eine Technologie, die in zahlreichen Branchen Anwendung finden kann.

 

Weiterbildung kann wichtige Kenntnisse vermitteln

Insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, der Fahrzeugindustrie und der Medizintechnik könnten 3D-Drucker künftig eine immer bedeutendere Rolle einnehmen. Allerdings gibt es auch im Modellbau, der Kunst und Architektur vielseitige Einsatzgebiete.

 

Personen, die in diesem Bereich tätig sind oder werden wollen, bietet sich vor allem über den Weg einer Weiterbildung die Chance, sich für Unternehmen interessanter zu machen. Der Weiterbildungsanbieter WBS Training bietet etwa 10-tägige Grundlagenkurse an, in deren Rahmen Teilnehmer lernen, zuvor in CAD-Programmen konstruierte Formen und Bauteile zu Druckaufträgen weiterzuentwickeln und diese auszuführen. Sie lernen zudem, technische Zeichnungen anzufertigen und zielgerichtete Entwicklungsentscheidungen hinsichtlich Verfahren und Materialien zu treffen.

 

Gerade in Deutschland, dem Land der Ingenieure, dürften solche Kompetenzen künftig von zahlreichen Arbeitgebern mit großem Wohlwollen wahrgenommen werden und Fachleuten auf dem Arbeitsmarkt zu überaus guten Perspektiven verhelfen.

 

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