Höhere Investitionsbereitschaft beim Autokauf

30. März 2015

Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Rekordbeschäftigung sowie Lohnzuwächse wirken sich positiv auf die Konsumlaune der Bürger in Deutschland aus und sorgen auch für optimistische Aussichten bei den Unternehmen. Ein Indikator hierfür ist der Ifo-Geschäftsklimaindex, der zum fünften Mal in Folge ansteigt. Vor allem die niedrigen Energiekosten senken die Kosten vieler Firmen und die privaten Verbraucher verfügen über mehr Geld, das sie investieren können, z.B. in ein neues Fahrzeug. 

Höhere Investitionsbereitschaft beim Autokauf 

Aktuelle Zahlen über Fahrzeugzulassungen

Bei den Neuzulassungen ist einer Pressemitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zufolge im Februar 2015 ein Anstieg um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Von den 223.254 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) waren etwa 67 Prozent gewerbliche Zulassungen, insgesamt wurden im Februar 256.283 neue Fahrzeuge zugelassen, ein Plus um 5,1 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Lediglich der Nutzfahrzeugmarkt sowie der Gebrauchtwagenmarkt verzeichneten leichte Rückgänge. Letzterer war mit insgesamt 608.933 Kraftfahrzeugen (-0,9 Prozent) leicht rückläufig, 548.481 Pkw haben einen neuen Besitzer, ein leichter Anstieg um 0,8 Prozent.

 

Hinsichtlich der Summe, die Käufer für ein neues Auto bereit sind auszugeben, lässt sich eine höhere Investitionsbereitschaft ableiten. In ihrem Report 2015 gibt die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) an, dass die Käufer durchschnittlich rund 10.000 Euro für einen Gebrauchtwagen ausgeben, im Markenhandel beträgt der Durchschnittspreis etwas über 14.200 Euro, beim freien Handel werden knapp 10.000 Euro und auf dem Privatmarkt rund 6.200 Euro bezahlt. Für einen Neuwagen bezahlen die Käufer im Schnitt etwas über 28.000 Euro. In allen aufgeführten Marktsegmenten wurden im Jahr 2014 höhere Preis als im Vorjahr erzielt.



   

Hinweise und Tipps zum Gebrauchtwagenverkauf für Unternehmen

Beim Kauf bzw. Mieten von Neufahrzeugen sowie beim Kauf und Verkauf von Gebrauchtwagen sollten Sie einen umfassenden Vergleich durchführen, welche Finanzierungsform für Sie am besten infrage kommt. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, einen Gebrauchtwagen zu verkaufen bzw. zu erwerben. Viele Geschäftsmodelle sind seriös, aber es lauern auch versteckte Kosten und Fallen.

 

Wenn Sie als Unternehmer oder als Selbstständiger ihr gebrauchtes Fahrzeug verkaufen möchten, können sie dies z.B. auf verschiedenen Online-Plattformen inserieren. Wichtig hierbei ist, dass Sie eine ausführliche Beschreibung des Fahrzeugs inklusiver aller Makel angeben und aussagekräftige Bilder hinzufügen. Der Nachteil ist, dass Sie sich unter Umständen mit vielen Interessenten auseinandersetzen müssen. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch Zeit - Zeit, die Sie möglicherweise nicht haben, um den Verkauf aktiv voranzutreiben. Zudem kann Ihnen durch fehlende Erfahrung bei der Taxierung des Preises viel Geld verloren gehen. Fehler bei der Gestaltung des Vertrags können sich ebenfalls zum Nachteil für Sie entwickeln.

 

Eine andere Möglichkeit sind Unternehmen, die einen seriösen Auto Verkauf sowohl im Internet als auch in der Filiale vor Ort bieten. Als potenzieller Verkäufer können Sie vorab den Wert Ihres gebrauchten Fahrzeugs kostenlos ermitteln lassen. In der Filiale vor Ort wird der exakte Wert des Wagens durch eine umfassende Begutachtung bestimmt. Kommt es zwischen Ihnen und dem Unternehmen zum Vertragsabschluss, übernimmt der Käufer die Abmeldung des Fahrzeugs.

 

Wenn Sie ihr Fahrzeug verkauft haben und ein neues Objekt erwerben möchten, bietet sich für Firmen und für Selbstständige neben dem Kauf unter Umständen auch das Leasing eines Fahrzeugs an.

 

Vor- und Nachteile des Leasings

Leasen kann mit „mieten“ oder „pachten“ übersetzt werden. Ein Objekt, beispielsweise ein Auto, wird für einen gewissen Zeitraum vermietet, das Fahrzeug bleibt über den gesamten Zeitraum im Besitz des Leasinggebers. Dieser nimmt für die Vermietung eine Gebühr. Häufig am Anfang und am Ende des Vertrags werden Einmalzahlungen fällig, hinzukommen monatliche Raten, die sich unter anderem am Zustand und am Modell des Fahrzeugs orientieren.

 

Beim Leasing lassen sich einige Vorteile für Sie als Leasing-Nehmer realisieren: Zum einen können Sie als Firma oder als Selbstständiger die Leasing-Raten, beispielsweise für einen Dienstwagen, bei der Steuererklärung als Betriebsausgaben angeben, diese sind voll absetzbar. Für mittelständische Unternehmen bietet sich Leasing ebenfalls an, da sie nicht viel Geld in eine Fahrzeugflotte investieren müssen. Zum anderen stehen sowohl die Höhe der Raten als auch die Vertragslaufzeit beim Inkrafttreten des Vertrages fest, d.h. Sie verfügen über Planungssicherheit, da die Leasing-Gesellschaft die Finanzierung des jeweiligen Objektes übernimmt und Sie als Leasing-Nehmer weiterhin über einen finanziellen Handlungsspielraum verfügen.

 

Neben diesen aufgeführten Vorteilen gibt es auch einige Nachteile, die Sie beachten sollten: Im Regelfall sind die Leasing-Raten höher als die Raten bei einem Kauf, zusätzlich fallen für Sie neben den Raten wie auch beim Erwerb eines Fahrzeugs die Kosten für die Versicherung und für etwaige Reparaturen an. Des Weiteren ist der Leasing-Vertrag in der Regel nicht kündbar, einige der aufgeführten Kosten sollten Sie für die Vertragslaufzeit als fixe Kosten ansehen. Da Leasing-Verträge häufig jedoch nur drei bis vier Jahre andauern, kommen Sie um größere Reparaturen in der Regel umher.

 

Auch hier gilt: vor dem Abschluss eines Vertrags empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Konditionen der Leasing-Gesellschaften.

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