Studienabbrecher - Mehr als ein Viertel macht immer noch keinen Abschluss

26. Mai 2010

Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hatten bis zum Prüfungsjahr 2008 fast 73 % aller Studierenden eines Erststudiums mit Studienbeginn 1999 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Das bedeutet jedoch, dass mehr als ein Viertel (27 %) das Studium ohne Abschluss beendet hat. Für die Universitäten wurde eine Erfolgsquote von 68 % errechnet, für die Fachhochschulen von 80 %. Bei den Studentinnen lag die Erfolgsquote insgesamt mit 74 % etwas höher als bei ihren männlichen Kommilitonen, die 7 1% erreichten. Die Erfolgsquoten der Frauen und Männer unterschieden sich je nach Fachgruppe zum Teil deutlich. In den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften lagen die Erfolgsquoten bei den Frauen teilweise deutlich höher als bei den Männern. Während die Frauen in den Sprach- und Kulturwissenschaften zu fast 68 % ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, waren es bei den Männern rund 59 %. In den Ingenieurwissenschaften war die Erfolgsquote der Frauen mit fast 74 % ebenfalls höher als bei den Männern mit rund 69 %. Dagegen wiesen in der Veterinärmedizin die Männer mit 87 % eine höhere Erfolgs­quote auf als die Frauen mit 78 %. In den Fächergruppen Medizin mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von 87 %, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften mit 80 % und Mathematik/Naturwissenschaften mit 66 % waren Männer und Frauen nahezu gleich erfolgreich.






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