Lohnende Bildungsrendite – Frauen in Ostdeutschland profitieren am meisten

5. Februar 2010

Aktuelle Berechnungen des DIW Berlin zeigen deutlich höhere, in Einzelfällen sogar fast verdoppelte Bildungsrenditen. Neu ist vor allem die Berücksichtigung des durch bessere Bildung sinkenden Arbeitslosigkeitsrisikos. In Deutschland liegen diese Bildungsrenditen nach Angaben der OECD zwischen 6 und 10 Prozent – und damit über den Renditen auf dem Kapitalmarkt. Bisher wurde dabei aber nicht berücksichtigt, dass besser Gebildete auch seltener arbeitslos werden. Das DIW hat jetzt erstmals Bildungsrenditen mit Hilfe von Daten des sozioökonomischen Panels (SOEP) untersucht und das Arbeitslosigkeitsrisiko mit einbezogen. Das Ergebnis: Die Bildungsrenditen sind mit durchschnittlich ein bis drei Prozentpunkten mehr deutlich höher als bisher angenommen. Mit der neuen Berechnungsmethode steigt die Bildungsrendite vor allem da, wo das Arbeitslosigkeitsrisiko ohnehin am größten ist: Für Männer im Osten steigt der Ertrag einer Berufsausbildung von vorher knapp 7 Prozent auf 13,7 Prozent. Generell gilt, dass die Renditen für Berufsausbildungen etwas höher sind als die von Hochschulausbildungen.  In Zahlen ausgedrückt sind die Bildungsrenditen für mittlere Abschlüsse bei Frauen im Osten am höchsten – 18,35 Prozent ist ein eindeutiger Spitzenwert. In den alten Bundesländern liegt die Bildungsrendite für Frauen bei mittleren Abschlüssen noch immer bei 14,34 Prozent. Bei den Hochschulabschlüssen liegen ostdeutsche Frauen dagegen nur knapp vor ostdeutschen Männern (12,83 und 12,51 Prozent), in den alten Bundesländern liegen die Renditen mit 8,85 für Frauen und 8,61 für Männer deutlich darunter.

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