Erfolgreiche Unternehmer im 21. Jahrhundert – darauf kommt es an

21. März 2018

Die Anforderungen an erfolgreiche Unternehmen haben sich grundlegend verändert

Viele grundlegende Eigenschaften wie Ehrgeiz, Fleiß und Disziplin sind natürlich nach wie vor dafür entscheidend, ob Unternehmerinnen und Unternehmer erfolgreich werden, sind und bleiben. Trotzdem haben sich viele Anforderungen auch geändert. Um in unserer hektischen und dynamischen Gegenwart erfolgreich zu sein, reichen die bereits angesprochenen Tugenden nicht mehr aus. Stattdessen müssen Firmen heute Qualitäten besitzen, die vor einigen Jahrzehnten noch nicht gefragt waren, was unter anderem daran liegt, dass soziale, technologische und gesamtgesellschaftliche Anforderungen sich verändert haben.

 

erfolgreiche Unternehmen im 21. Jahrhundert  

E-Commerce – eine Grundvoraussetzung?

Im digitalisierten Zeitalter scheint der E-Commerce, also der Handel im Internet, für immer mehr Firmen eine Existenzgrundlage geworden zu sein. Gerade Zukunftsprognosen bestätigen diesen Trend. Dass Angebote wie etwa Online-Shops heute zu den wichtigsten Grundlagen des Handels gehören, hängt unter anderem damit zusammen, dass die Erwartungen der Kundschaft an das Einkaufen grundlegend gestiegen sind. Während es ihnen früher gereicht hat, Produkte im Laden zu stehen, möchten sie heute das Gefühl haben, zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag shoppen zu können.

 

Auf der anderen Seite bringt der Onlinehandel aber auch neue Anforderungen an die Händler mit sich, da sie neue Infrastrukturen schaffen müssen. Hier ist etwa die Logistik zu nennen: Es braucht neue Versandstrukturen und Lagerkapazitäten, um dort erfolgreich zu sein. Zudem muss natürlich eine Webseiten-Infrastruktur geschaffen werden. Wer das IT-Know-How hierfür nicht selbst besitzt, muss auf professionelle Hilfe zurückgreifen oder günstigere, vorgefertigte Shop-Modelle in Anspruch nehmen. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen Paketdienst notwendig. Wenn Kundinnen und Kunden zu langsam beliefert werden, machen sie schnell statt des Lieferservices den Händler verantwortlich – per Internet können sie schnell ein schlechtes Feedback verbreiten und somit dem Image des Unternehmens schaden.

 

Ganz ohne einen gewissen Aufwand an Ressourcen verschiedener Art ist der Online-Handel also nicht umzusetzen.



 

Bessere Planung führt zu mehr Konkurrenzfähigkeit

Während eine hervorragende und zuverlässige Infrastruktur schon früher für die Marktposition einen Vorteil bieten konnte, ist sie durch die Globalisierung eine grundlegende Voraussetzung geworden, um konkurrenzfähig zu sein. Das bedeutet, dass Unternehmen noch stärker als früher dafür sorgen müssen, dass ihre Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und im richtigen Teil des Unternehmens Verwendung finden sowie überflüssige Prozesse eliminiert werden. Dafür hilft einerseits eine gute und intensive Kommunikation zwischen allen Abteilungen, zum anderen gibt es aber auch leistungsstarke Tools, die die Planung der Ressourcen vereinfachen. Auf der anderen Seite gehört zur effektiven Ressourcenplanung aber auch eine gute Selbstreflexion, die auch die Fehler der Unternehmerinnen und Unternehmer aufdeckt.

 

Gute Feedbackkultur

Das führt uns direkt zum nächsten Punkt: Einer guten Feedbackkultur. Mehr denn je ist es wichtig, sowohl intern als auch extern ständig und auf hohem Niveau zu kommunizieren. Geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise negatives Feedback, sollten Sie sich dieses zu Herzen nehmen und überlegen, ob es nicht berechtigt sein könnte und ob man an den angesprochenen Punkten etwas ändern könnte. Umgekehrt heißt gute Feedbackkultur aber auch, dass Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer in der Lage sind, ihrerseits ein konstruktives Feedback zu geben.

 

In vielen Unternehmen wird konstruktives Feedback leider mehr als Phrase denn als tatsächliches Anliegen verstanden. Deshalb gilt es, sich stets vor Augen zu halten, was dieser Terminus bedeutet und welche Regeln zur Umsetzung zu befolgen sind

 

Eine gute Feedbackkultur ist übrigens auch im Austausch mit Kundinnen und Kunden wichtig. Ein Austausch kann hier etwa telefonisch, postalisch, und per Mail oder Social Media auch digital erfolgen – wichtig ist nur, dass er erfolgt und auf vielen Wegen möglich ist. Kundschaft, die die Möglichkeit hat, ihre Meinung produktiv einzubringen, wird tendenziell immer zufriedener sein. Zusätzlich ist es hier sogar möglich, Unterstützung für die eigene Produktverbesserung und –entwicklung weitgehend kostenfrei zu generieren.

 

Unternehmenskultur fördern

Eine gute Feedbackkultur gibt es allerdings selbstverständlich nur dort, wo eine gute Unternehmenskultur vorhanden ist. Denn sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entweder unmotiviert oder liefern nur unter Druck Leistungen ab, werden sie mittel- oder langfristig versuchen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Deshalb sollten Sie sich stets bemühen, den Angestellten auch jenseits des Gehalts positive Anreize zu geben. Dazu dienen etwa häufige Meetings, gemeinsame Freizeitunternehmen und allgemein die Vermittlung des Gefühls, dass die Arbeit und Meinung der Kolleginnen und Kollegen geschätzt wird.

 

Ständige Präsenz

Die Zeiten, in denen es genügt hat, ab und zu mit einem Werbeplakat auf sich aufmerksam zu machen, sind längst vorbei. Stattdessen gilt es heute, sowohl off- als auch online, die Notwendigkeit, ständig Präsenz zu zeigen. Dafür können regelmäßige Postings auf den einschlägigen sozialen Netzwerken ebenso dienen wie ein Firmenblog auf der eigenen Webseite.

 

Fazit

Insgesamt sind die Anforderungen an Unternehmen zweifelsohne deutlich gestiegen. Aber gleichzeitig muss man sagen, dass das Erfüllen dieser Anforderungen den Unternehmen gleichzeitig eine Menge bringt. Insofern lohnt es sich also, genau zu überlegen, ob Ressourcen in diese Gebiete investiert werden sollen und welche Investitionen man sich für sie leisten kann.

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