Digitalisierung in der Gebäudereinigung: Eine Branche im Umbruch

26. November 2018

Softwareunterstütztes Facility Management, allumfassende Vernetzung, autonom agierende Reinigungsroboter: Die Gebäudereinigung steht vor einem Wandel. Die Digitalisierung wird die Branche nachhaltig verändern, viele manuelle Tätigkeiten erfolgen in Zukunft automatisiert.

 

©  Unsplash, 26443, Verne Ho

 

Computer Aided Facility Management: Vernetzte Gebäude

Das Computer Aided Facility Management (CAFM) spielt bei der Gebäudereinigung zunehmend eine wesentliche Rolle. Mithilfe dieser Software werden ganze Gebäude vernetzt. Der Datenfluss hilft, die Objekte effizienter zu reinigen. Ein wesentlicher Aspekt ist die verbesserte Übersicht über die notwendigen Reinigungsleistungen: Sie führt zu einer passgenaueren Reinigung – und damit zu höherer Effizienz und zu geringeren Kosten für das Reinigungsunternehmen.

Wie wichtig CAFM mittlerweile ist, zeigt die Präsenz diverser Anbieter entsprechender Lösungen auf der diesjährigen Fachmesse BIM World Munich. BIM steht für Building Information Modeling, für softwarebasierte Methoden zum Planen, Entwerfen, Errichten und Managen von Gebäuden und Infrastrukturen. Die computergestützte Gebäudeverwaltung ist ein Trend, der die Arbeit von Gebäudereinigungsunternehmen in München und anderen Metropolen mit modernen Bürogebäuden zukünftig wesentlich beeinflussen wird.



 

IoT: Moderne Sensortechnologien steigern die Effizienz

Neben CAFM verändert das Internet of Things (IoT) die tägliche Arbeit der Reinigungskräfte. Ein Beispiel ist der intelligente Waschraum: Sensoren melden den Fachkräften, wenn Papierhandtücher oder Seife nachgefüllt werden müssen. Und Mülleimer teilen mit, wenn sie zu leeren sind. Die Sensortechnologie ist auch in der Lage, die Nutzer im Toilettenbereich zu zählen, um ab einer gewissen Nutzerzahl eine Reinigungsaktion zu initiieren.

Mitarbeiter des Unternehmens können mithilfe eines interaktiven Displays den Hygienestatus des Waschraums mitteilen. Die interaktive Technik ermöglicht so die zeitnahe und bedarfsorientierte Reinigung der Sanitärräume – eine Verbesserung der Serviceleistung. Außerdem sind moderne IoT-Systeme in der Lage, selbstständig Dokumentationen zu erstellen und Verbrauchs- sowie Leistungsauswertungen vorzunehmen.

 

Robo-Hilfe: Automatisiertes Reinigen

Beim Reinigen selbst helfen Roboter den Reinigungskräften, besonders bei der Reinigung großer Flächen. Die Geräte sind mit Navigationssystemen und Reinigungs-Pads ausgestattet. Sie arbeiten mit Laser- und 3D-Technologie sowie mit Beschleunigungs- und Sicherheitssensoren, um autonom auf Büroflächen, in Foyers, Einkaufszentren oder Flughafenterminals ihre Runden zu drehen. Hindernissen weichen sie automatisch aus, bedienen lassen sich die Reinigungsroboter intuitiv über eine Benutzerschnittstelle.

Die Reinigungskraft avanciert so immer stärker zum Mittler zwischen Gebäude und digitaler Technologie. Die Digitalisierung erleichtert dem Gebäudereiniger die Arbeit auf vielen Ebenen, der Kunde profitiert von der gesteigerten Serviceleistung und den Kosteneinsparungen.

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