Warnung vor phishing – E-Mail im Namen des Bundeszentralamts für Steuern ist falsch

30. April 2012

Betrüger wollen über angebliche Steuererstattung an Information zu Kontoverbindung und Kreditkarte

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) und das Bundesfinanzministerium warnen vor Betrügern, die per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern gelangen wollen (sogenannte phishing mail). Ihre Masche: Sie geben sich per E-Mail als „Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)“ aus und behaupten, die betroffenen Bürger hätten zu viel Einkommensteuer gezahlt. Um diese nun zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Sicherheitscode gemacht werden sollen. Das Bundesministerium der Finanzen und das BZSt fordern dazu auf, auf solche oder ähnliche E-Mails keinesfalls zu reagieren. Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden grundsätzlich nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das BZSt, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.






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