Zeitmanagement: Bei neuen Aufgaben Aufschieberitis bekämpfen

14. Oktober 2011

Zeitmanagement und Selbstorganisation: Aktivieren Sie bei neuen Aufgaben keine unliebsamen Zeitdiebe

Neue Aufgaben setzen Begeisterung und Motivation frei. Neue Aufgaben setzen aber auch viel zu oft Zeitdiebe frei. Denn das neue – und somit unbekannte – an dieser Aufgabe wird zur inneren Blockade. Sie fühlen sich verunsichert. Vielleicht haben Sie auch für einen kurzen Moment Selbstzweifel. Und so schreiben Sie lieber erst einmal Ihren Bericht. Oder Sie trinken eine Tasse Kaffee, schauen aus dem Fenster, überprüfen Ihre E-Mails, halten einen Small-Talk mit Ihrem Kollegen: Sie sind in die Aufschieberitis-Falle getappt.

Haben Sie Ihr Zeitmanagement im Griff? 

Solch ein Verhalten ist jedem vertraut. Deshalb sollten Sie sich nicht unnötig antreiben, noch sich selbst unter Druck setzen. Lösen Sie Ihre Aufschieberitis mit den folgenden Tipps auf.

 

Tipp 1: Machen Sie sich das Vertraute in der Aufgabe bewusst

Sie haben von Ihrem Vorgesetzten eine neue Aufgabe übertragen bekommen. Wäre diese Aufgabe völlig neu, d.h. würden Sie keinen einzigen Handgriff beherrschen, hätte Ihr Vorgesetzter Ihnen zur Anleitung einen Kollegen zur Seite gestellt. Aus diesem Grunde muss die neue Aufgabe etliche Schritte oder Handgriffe enthalten, die Sie bereits beherrschen. Listen Sie diese jetzt auf. Notieren Sie sich dabei,

  • wie viel Zeit Sie für die Umsetzung dieser einzelnen Zwischenschritte benötigen.
  • ob Sie bei der Bearbeitung eine bestimmte Reihenfolge einhalten müssen. Oder ob Sie auch mittendrin beginnen können.

 

Tipp 2: Listen Sie alles Unbekannte auf

Nachdem Sie schriftlich fixiert haben, welche Arbeitsschritte Sie bei dieser neuen Aufgabe bereits beherrschen, richten Sie jetzt Ihren Fokus auf all die Tätigkeiten, die für Sie neu sind. Notieren Sie dabei auch, ob Sie

  • eine gewisse Ahnung haben, welche Kenntnisse für die Bearbeitung erforderlich sind.
  • grundlegend nicht wissen, wie dieser Zwischenschritt erledigt werden soll.
  • wissen, an wen Sie sich wenden könnten, um sich dies erklären zu lassen.
  • wissen, welche Fähigkeiten Sie aktivieren müssten, um diesen Schritt zu erledigen – wie beispielsweise Ihre PowerPoint Kenntnisse zu aktivieren.

 

Tipp 3: Legen Sie los

Sie wissen, welche Zwischenschritte Sie bereits jetzt mühelos erledigen können. Tun Sie dies jetzt. Sie wissen auch, bei welchen Zwischenschritten Sie Unterstützung benötigen. Holen Sie sich diese. Planen Sie bei Ihrem Zeitmanagement ein, Ihren Kollegen um Hilfe zu bitten oder sich wieder in Ihre PowerPoint Kenntnisse einzuarbeiten. Dadurch verliert die neue Aufgabe ihren Schrecken – und die Aufschieberitis-Falle hat keine Macht mehr über Sie.







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