Unglücklich und unzufrieden im Job: Stellen Sie sich Ihren Erwartungen

15. Oktober 2012

Unglücklich im Job? Unzufrieden im Job? Gehen Sie auf Ursachensuche


Stellen Sie sich Ihren Erwartungen

 

Für Ihre Gefühle – so auch Ihrem Unglücklich-Sein und Ihrer Unzufriedenheit – gibt es Auslöser. Oftmals werden diese Auslöser zwar erkannt, aber nicht weiter hinterfragt, weil vordergründig eine Einstellung „Ich kann sowieso nichts machen“ das eigene Handeln blockiert. Dadurch werden die Gefühle jedoch verstärkt. Mit der Folge: Sie sind weiterhin unglücklich und unzufrieden im Job.

 

Werden Sie deshalb aktiv. Stellen Sie sich Ihren Erwartungen, um endlich die Ursache für Ihr Unglücklich-Sein zu erkennen. Denn sobald Sie den Ist-Zustand und den angestrebten Soll-Zustand benennen können, gelingt es auch, Ziele zu formulieren, die zum Handeln einladen.

 

 

Benennen Sie den Auslöser, entdecken Sie Ihre Erwartungen

Manches Mal gibt es einen konkreten Auslöser für Ihre Unzufriedenheit im Job. Oftmals jedoch spielen viele Faktoren zusammen, die dazu führen, dass Sie unglücklich in Ihrem Job sind. In beiden Fällen hilft es, die Situation und Ihre Erwartungen genauer zu beleuchten. Erstellen Sie sich eine dreispaltige Liste:

 

Auslöser

Erwartung

Lösung

Sie haben eine gute Arbeit gemacht. Doch von Ihrem Vorgesetzten erhalten Sie kein positives Feedback.

Ich möchte, dass meine Arbeit gewürdigt wird - von meinem Vorgesetzten und von meinen Kollegen.

  • Mich selbst loben.
  • Meine Arbeit vor den anderen selbst würdigen und so ein Feedback initiieren.
  • Ein Feedback fordern. „Wie hat Ihnen die Bearbeitung der Fakten gefallen?“

 

Ihren Erwartungen auf die Spur kommen

Damit Sie noch besser verstehen, warum Sie in manchen Situationen unzufrieden reagieren bzw. sich unglücklich im Job fühlen, fragen Sie sich einmal:

 



  • Wie sehen Ihre idealen Vorstellungen zu Ihrer Arbeit, Ihrem Arbeitsbereich, Ihrer Karriere, Ihrem Vorgesetzten, Ihren Kollegen und Ihrem Unternehmen aus?
  • Welche Erwartungen hegen Sie hier?
  • Welche Realität – also welchen Ist-Zustand – finden Sie vor?
  • In welchen Bereichen gelangen Sie somit hinsichtlich Ihrer Erwartungen ins Minus?
  • Wie können Sie mit diesem Fakt umgehen? Was könnten Sie ändern? Beispielsweise Ihre Erwartungen, vielleicht auch das Miteinander, vielleicht auch Ihr Auftreten?
  • In welchen Bereichen gelangen Sie somit hinsichtlich Ihrer Erwartungen jedoch in ein Plus?
  • Wie stark und groß ist dieses Plus, d.h. wiegt es mehr als das Minus?
  • Wie können Sie dieses Plus verstärken? Wie können Sie sich schulen, regelmäßig dieses Plus wahrzunehmen und zu würdigen, um so Ihre Zufriedenheit im Job zu steigern?


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