Mitarbeiterführung: Andere managen heißt zuerst sich selbst zu managen

18. Juni 2009

 

Mitarbeiterführung verlangt einen wichtigen Schritt von Ihnen: Sie polen um vom „Ich“ zum „Du“. Und gerade in dieser Umpolung liegt der Schlüssel zum Erfolg:

 Die Führung Ihrer Mitarbeiter beginnt bei der Führung Ihres Selbst.

Selbstmanagement in all seinen Facetten ist gefordert – da Sie all die Führungsinstrumente bei sich im Kleinen anwenden, die Sie anschließend im Großen – bei Ihrem Mitarbeitern – einsetzen. Beispiel: Sie unterteilen Ihre eigenen Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip. Ebenso werden Sie bei den Delegationszielen der Aufgaben Ihrer Mitarbeiter verfahren.

 Eine Optimierung Ihrer Mitarbeiterführung erreichen Sie durch regelmäßigen Einsatz Ihres Selbstmanagements:

  • Eigene Schwächen benennen. Kommen Sie zeitlich oft in die Bredouille? Tanzen Sie auf zu vielen „Aufgaben-Hochzeiten“? Vielleicht überhäufen Sie Ihre Mitarbeiter auch mit zu vielen Aufgaben, für deren Bewältigung Sie zu kurze Zeiträume ansetzen. Wie wirken sich Ihre Schwächen auf Ihre Mitarbeiterführung aus?
  • Antreiber erkennen. Jeder hat einen oder auch zwei – wie Sei schnell, Streng Dich an -, die die eigenen Handlungen maßgeblich mitbestimmen. Solche Antreiber „treiben“ natürlich nicht nur Sie selbst an, sie „treiben“ auch Ihre Mitarbeiter an. Wie wirken sich Ihre Antreiber auf Ihre Mitarbeiterführung aus?
  • Stress-Impulse. Unter Stress verstärken sich Ihre Antreiber und Schwächen. Lernen Sie Ihre Stress-Auslöser kennen, um so aktiver gegen steuern zu können. Wie wirkt sich Ihr Stress auf Ihre Mitarbeiterführung aus?

Mein Tipp:

Nehmen Sie sich pro Woche einen Punkt vor, an dem Sie arbeiten möchten. Sie erwartet stets ein doppelter Gewinn: Besseres Selbstmanagement (dadurch auch höhere Zufriedenheit) und bessere Mitarbeiterführung (dadurch erhöhte Mitarbeitermotivation).







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