Mentale Stärke im Job: Spitzensportler als Inspiration und Vorbild

4. Oktober 2017

Erfolg beginnt im Kopf

Erinnern Sie sich an die Fußballweltmeisterschaft vor drei Jahren und das nervenaufreibende Finalspiel zwischen Deutschland und Argentinien? Es war sein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Möglichkeit, das Spiel aus eigener Kraft zu drehen, die Mario Götze im WM-Finale 2014 zum Helden von Rio de Janeiro machten. Selbstvertrauen und Willenskraft gehören zum Erfolg eines Spitzensportlers ebenso dazu wie Mut, Entschlossenheit, Disziplin oder Zielstrebigkeit. Roger Federer setzte sich bereits als 15-Jähriger im Tennisinternat das Ziel: In die Top Ten kommen und dann die Nr. 1 werden. Ob im Fußball oder beim Tennis – disziplinübergreifend gilt heute die Erkenntnis: Ein Großteil des sportlichen Erfolgs hängt vom Kopf ab. 

 

 

Mentale und emotionale Stärke sind Schlüsselfaktoren für Erfolge – und das längst nicht nur im Sport. Denn mentale Stärke bedeutet, sein Leistungsspektrum ungeachtet aller Widrigkeiten und Störungen voll ausschöpfen zu können. Und dieses Vermögen spielt in der heutigen Arbeits- und Lebenswelt, geprägt von Schnelllebigkeit, Digitalisierung, etlichen Anforderungen und ständigem Wandel, eine entscheidende Rolle.

 

Die mentalen Techniken von Sportidolen für sich selbst nutzen

Mentale Stärke entsteht durch den Einklang zwischen Sein und Handeln, zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Wollen und Tun. Kennen Sie den Satz, mit dem Basketballstar Dirk Nowitzki sich zu Höchstleistungen antreibt? Oder mit welchem Ansatz sich Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen auf die Olympischen Spiele 2016 vorbereitete? Spitzensportler stehen immer wieder unter hohem Druck und müssen ihre Leistung punktgenau abliefern, um erfolgreich zu sein. Ein gutes Selbstmanagement ist für sie essentiell. In meinem neuen Buch „Mentale Stärke. Was wir von Spitzensportlern lernen können“ beschreibe ich wesentliche Aspekte zum Aufbau mentaler und emotionaler Stärke anhand von Beispielen aus der Sportwelt. Unterschiedlichste Athleten dienen hier als Inspiration, um für Meeting-Marathons, den Sprint zum Projektabschluss oder den Sprung ins kalte Wasser mental fit zu werden.

 

Ich zeige Ihnen, wie Sie sich Ihr Denken, Ihre Überzeugungen, Haltung und Einstellung zunutze machen können, um Ziele zu erreichen. Als ehemalige Leistungssportlerin und langjährige Expertin für Selbstführung, Motivation und Mentale Stärke kenne ich die Zusammenhänge zwischen innerer Haltung und Leistung. Mein Wissen beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung im Begleiten von internationalen Spitzensportlern und Trainern sowie von internationalen Konzernen und traditionsreichen Mittelständlern. In diesem Buch schlage ich eine Brücke zwischen der Welt des Spitzensports und Ihrem Alltag, mit leicht anwendbaren, praxisnahen Übungen und konkreten Anleitungen für mentale Techniken.



 

Ohne Fleiß kein Preis, doch ohne Spaß keine Höchstleistung

Spitzensportler zeigen uns täglich, dass sich mit vollem Einsatz, harter Arbeit, Motivation, Ausdauer, Beharrlichkeit und Disziplin Ziele erreichen lassen. Dass es jede Anstrengung wert ist, wenn man jubelnd die Früchte der Arbeit ernten darf. Dass es sich lohnt, Niederlagen schnell zu verarbeiten, wieder aufzustehen und wieder an den Start zu gehen. Es geht beim Spitzensport um Erfolg und Höchstleistung, aber auch um Freude und Spaß an dem, was man tut. Denn Glück und Zufriedenheit sind die Basis für Erfolg – und nicht umgekehrt. An diesem Bewusstsein arbeite ich auch mit meinen Klienten aus dem Sportbereich: Was macht mich glücklich, was macht mich wirklich zufrieden? Aus der Zufriedenheit erwächst der Erfolg. Ohne Spaß an dem, was wir tun, sind wir nicht zu Höchstleistungen fähig. Angesichts der täglichen Pflichten und Anforderungen, der Aufgaben und Funktionen, die es zu erfüllen gilt, ist das eine Gratwanderung. Wie lässt sich Freude schöpfen aus Tätigkeiten, die wir als lästige Pflicht empfinden? Identifiziere ich mich noch mit dem gesteckten Ziel? Selbstreflexion ist ein wichtiger Teil der Selbststeuerung, die uns hilft, Herausforderungen zu meistern. Der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn sagt: „Wie bei einem echten Feuer muss man auch bei der Motivation darauf achten, dass man regelmäßig nachlegt, damit dir die Glut nicht erlischt.“ (Kahn, 2010).

 

Die Macht der Gedanken und inneren Bilder

Wäre der junge Alexander Zverev so erfolgreich, wenn er auf dem Centre Court wie ein Verlierer denken würde? Voller Selbstzweifel, Einschränkungen im Kopf und negativer Glaubenssätze? Wohl kaum. Top-Athleten wie Zverev wissen, dass negative Gedanken unter anderem den Bewegungs- und Atemfluss hemmen und sogar in leichten Schmerzen münden können. Negative Gedanken können uns im Weg stehen oder auf Abwege führen, sie können uns schwächen, unsere Konzentration stören und unser Potenzial blockieren. Die Kontrolle über die Gedanken entscheidet, ob wir negative oder positive Gefühle in Gang setzen, die unsere weiteren Gedanken, unseren Aufmerksamkeitsfokus, Körperhaltung und Leistung beeinflussen. Es ist nicht nur für Spitzensportler enorm wichtig, sich seines inneren Dialogs bewusst zu sein und ihn zu steuern. Das Wissen um die Macht der Gedanken ist ein mächtiges Werkzeug für erfolgreiches Selbstmanagement. Eine positive, bestärkende Selbstinstruktion bahnt den Weg zum Erfolg. So instruiert sich z.B. Basketballspieler Dirk Nowitzki vor Herausforderungen kurz und knackig mit: „Go, do it.“

 

Ebenso wichtig sind die Bilder, die wir innerlich heraufbeschwören. Im Leistungs-und Extremsport wird die Kraft der Visualisierung schon lange als effektives Element der mentalen Vorbereitung angewandt. Sie helfen u.a. bei der Motivation, Zielarbeit oder Psychoregulation. Oliver Kahn setzte Visualisierungen regelmäßig zur Vorbereitung ein: „Vor den Spielen lag ich dann in meinem Hotelzimmer, habe mich in bestimmten Situationen gesehen, so wie ich mich sehen wollte: Oliver Kahn, der sicher die Bälle fängt, der selbstbewusst im Tor steht. Ich habe aber auch versucht, Situationen vorwegzunehmen: Wie reagiere ich heute, wenn ich ein Tor bekommen sollte? Wie ist meine Reaktion auf die Fans auswärts?“ (Müller, 2004).

 

Literaturnachweis

Kahn, Oliver, „Du packst es! Wie du schaffst, was du willst“, München, 2010.
Geschwindner, Holger „Nowitzki. Die Geschichte“, Murmann Verlag, Hamburg, 2012.
Müller, C. „Spiele werden im Kopf entschieden. Erfolgsgeheimnisse der Stars“, Egmont vgs, Köln, 2004.

 

 

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Einsendeschluss ist Dienstag, der 10. Oktober 2017, 24 Uhr. 

 

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Viel Glück beim Mitmachen
wünscht Ihnen 
Ihre Antje Heimsoeth

 

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Ich widme mich der Frage, wie sich der Fokus auf Ziele aufrechterhalten lässt, wie Selbstvertrauen und Motivation wachsen können und sich Rückschläge souverän meistern lassen. Ebenso behandelt ein Kapitel das Thema Entspannung und Regeneration, die zwar jeder Spitzensportler kennt, aber deren Effekte außerhalb des Sports noch immer sehr unterschätzt werden. Jedes Kapitel enthält nützliche Merkkästen mit Empfehlungen für den Alltag, Beispiele und Übungen sowie eine Kurzzusammenfassung am Ende. Das praktische Pocketformat des Buches "Mentale Stärke: Was wir von Spitzensportlern lernen können" macht es möglich, jederzeit auch unterwegs auf Tipps und Tricks zurückgreifen zu können, um sein Selbstmanagement zu optimieren.

Kommentare

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