Der Arbeitsplatz der Zukunft – Flexibilität ist Trumpf

9. Februar 2017

Produktive Mitarbeiter sind ein essentieller Bestandteil für den Unternehmenserfolg. Was viele Unternehmer nicht wissen: Die Arbeitsumgebung ist ein wichtiger Faktor für die Motivation der Mitarbeiter – und damit für deren Produktivität. Wir stellen einige Konzepte vor.

 

Der Arbeitsplatz der Zukunft

 

Vorteil Homeoffice

Flexibilität im Job ist für Arbeitnehmer heutzutage ein wichtiges Kriterium. Lebensqualität und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nimmt für viele mittlerweile sogar einen höheren Stellenwert ein als das Gehalt. Sofern es das Geschäftsmodell des Unternehmens erlaubt, ist Homeoffice eine gute Möglichkeit, Mitarbeitern diese Flexibilität zu bieten.

 

Während aber zum Beispiel Arbeitnehmer in den Niederlanden mittlerweile einen Rechtsanspruch darauf haben, einen Tag pro Woche von zuhause aus zu arbeiten, hinkt Deutschland in puncto Homeoffice hinterher: Viele Firmen fremdeln noch immer mit dem Konzept, obwohl die meisten Bedenken unbegründet sind. Denn laut einer in den USA durchgeführten Studie der Gallup Organization sind Homeoffice-Nutzer nicht nur zufriedener, sondern auch produktiver als diejenigen, die tagtäglich den Weg ins Büro antreten. Das zeigt, dass mehr Vertrauen in die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sich für beide Seiten auszahlen kann.

 

Work anywhere

Ist die Präsenz der Arbeitnehmer im Büro notwendig, so kann Flexibilität auch anders erreicht werden, nämlich durch eine möglichst freie Wahl des Arbeitsortes. Das heißt: Weg von fest zugewiesenen Büros oder Sitzplätzen, hin zu abwechslungsreich gestalteten Arbeitsplätzen, an denen die Mitarbeiter je nach aktueller Aufgabe und persönlichem Befinden ihrer Arbeit nachgehen können.



 

Ist Ideenfindung angesagt? Am besten umzusetzen ist das im Brainstorming mit Kollegen im Tagungsraum – oder vielleicht beim gemeinsamen Mittagessen in der Küche. Ist höchste Konzentration erforderlich? Auf geht's in den Ruheraum. Die Sonne scheint? Raus aus dem Büro, ab in den Garten. Voraussetzung für einen derart ausgestalteten Arbeitsplatz ist, neben den entsprechenden Räumlichkeiten, eine belastbare Netzwerkstruktur mit leistungsfähigen WLAN-Routern. Diese sind von niedrigen zweistelligen bis zu mittleren dreistelligen Beträgen in allen Preisklassen erhältlich und somit für jedes Unternehmen finanzierbar. Achten Sie allerdings auf aktuelle Verschlüsselungsstandards und ausreichende Geschwindigkeit. Ein solcher "Work anywhere"-Ansatz wird vor allem von Tech-Riesen wie Google seit Jahren angewendet, wie ein Blick in die Münchner Niederlassung verrät.

 

Shared Workspace

Falls ein zentraler Firmenstandort keine Notwendigkeit ist, sind auch Shared Workspaces ein Modell, das Beachtung verdient. Es ist besonders in der Kreativbranche beliebt, kann aber auch für andere Geschäftszweige sinnvoll sein. Kern der Idee ist es, dass der Anbieter des Workspaces die Infrastruktur in Form von Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt. Unternehmer und Freelancer können diese Arbeitsplätze für begrenzte oder unbegrenzte Zeit anmieten. Das Resultat ist, dass viele verschiedene Unternehmen unter einem Dach für sich, aber doch gemeinsam arbeiten – das kann zu Networking und schlussendlich zu gewinnbringenden Synergieeffekten führen. 

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