Tipps für Büroeinrichtung und Dekoration: Effizient und motivierend

2. September 2016

Die Mehrheit der Beschäftigten in einem Büro teilt sich den Raum oder Großraum mit anderen Mitarbeitern. Schnell neigt man deshalb zur effizienten und praktisch orientierten Einrichtung. Von Dekoration fehlt oftmals jede Spur. Der Arbeitsplatz Büro muss aber nicht steril und karg sein. Bilder, Tapeten, Pflanzen und andere Dekorationen schaffen eine besondere Atmosphäre, die Sie und Ihre Mitarbeiter kreativer machen kann.

 

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Was ist erlaubt

Individuelle Büros machen produktiver. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass persönliche Dekorationen möglich sind. Ein persönlicher Fotorahmen auf dem Tisch oder eine Blume in der bunten Lieblingsvase steigern das Wohlbefinden des Mitarbeiters und führen so zu besserer Arbeit. Schlecht geplante Büros sind nämlich wahre Effizienzkiller. Allein die Vernachlässigung der Wohlfühlqualität verringert die Produktivität um bis zu 54%. Die Dekoration sorgt also in erheblichem Maß für effizientes Arbeiten. Allerdings steht dabei immer wieder die Frage im Raum: Wie viel und welche Art von Dekoration ist erlaubt? Welche wiederum ist zu persönlich oder gar kontraproduktiv? Um diese Frage zu beantworten, sollten Sie folgende Aspekte betrachten:

  • Ordnung und Sauberkeit:
    Diese beiden Merkmale zählen zu den wichtigsten im Büro. Auch wenn es nicht immer den Tatsachen entspricht, so denken viele: "Wenn ein Schreibtisch schlampig aussieht, arbeitet und denkt der Mitarbeiter ebenso." Ein gewisses Maß an Ordnung und Sauberkeit ist unumgänglich, wenn man sich und das Unternehmen positiv repräsentieren will. Die Dekoration sollte deshalb so gewählt werden, dass sie kein Chaos in der Umgebung schafft.

  • Repräsentation von Person und Firma:
    Wie eben angedeutet, wirkt die Dekoration im Büro nicht nur auf die eigene Person, sondern auch auf Außenstehende. Ein Mitarbeiterschreibtisch, der persönliche Gegenstände enthält, vermittelt einen bestimmten Eindruck über die Person, die daran arbeitet. Wenn Sie in Kontakt mit Kunden stehen, repräsentieren Sie mit Ihrem Schreibtisch gleichzeitig das Unternehmen. Deshalb sollten Sie die Dekoration immer so wählen, dass sie der Person und ebenfalls der Firma angemessen entspricht. Sehr private Bilder oder auch eine große Menge kitschiger Aufstelldekorationen werden von Außenstehenden häufig als unpassend – also negativ – wahrgenommen.

  • Beachten Sie die Einheitlichkeit:
    Auch der Blick auf die Nachbartische oder in die Nachbarbüros ist wichtig. Passt Ihre Dekoration zu den anderen Büros? Damit sind vor allem das Ausmaß und die Art der Dekoration gemeint. Sind die Schreibtische und Bürowände der Kollegen sehr steril, fallen Sie mit einer sehr auffälligen Dekoration auf. Auch hier kann die Wirkung auf Chefs oder Kunden negativ sein.

  • Was steht in der Hausordnung?
    Besteht die Möglichkeit, dass die Dekoration gegen Brandschutzbestimmungen o. ä. verstößt? Bedenken Sie, dass die Sicherheit am Arbeitsplatz zu den obersten Prioritäten zählt.

 

Dekorationsmöglichkeiten: Pflanzen und Bilder

Bilder und Pflanzen sind die meistgenutzten Dekorationsmittel in Büros. Pflanzen verbessern nachweislich das Raumklima und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Studien zeigen, dass das Grün im Büro die Produktivität um bis zu 15% erhöht. Einige Studien gehen auch davon aus, dass der psychologische Stress besser abgebaut wird, wenn man Grünpflanzen in seinem Blick hat. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Pflanzen gepflegt aussehen. Welke bzw. vernachlässigte Pflanzen wirken eher negativ. Um dem zu entgehen, sollten Büromanager fachkundige Firmen beauftragen, die sich regelmäßig um die Grünpflege im Büro kümmern. Ist das Budget zu knapp oder fehlt der sogenannte grüne Daumen, können auch Bilder mit Pflanzenmotiven, zum Beispiel mit Palmenblättern oder Blüten helfen.

 

Allgemein führt die Dekoration mit Bildern zu einer besseren Stimmung und sendet je nach Motiv bestimmte Botschaften. Abstrakte Bilder zeitgenössischer Künstler beispielsweise kommunizieren Offenheit, Dynamik und kreatives Denken. Tradition und Beständigkeit hingegen werden durch ein Ahnenportrait vermittelt. Beim Aufhängen von Bildern sollte immer die Wirkung betrachtet werden, die im Einklang mit der Firmenphilosophie stehen sollte. Auch der Bilderrahmen spielt eine entscheidende Rolle. Je größer der Rahmen ist, desto einnehmender wirkt auch das Gesamtbild. Bei der Bestellung der Bilder sollte man auf eine hohe Qualität achten und seriöse Shops wie WhiteWall beauftragen. Ein halbherzig produziertes Bild wirkt in ähnlicher Weise wie Chaos auf dem Schreibtisch: wenig engagiert, unordentlich und leidenschaftslos. Auch mit der Druckart und der Materialauswahl kann man bestimmte Botschaften vermitteln. Ein hochwertiger Metallic-Abzug unter Acrylglas zum Beispiel wirkt dynamisch und edel zugleich. Einen edlen Eindruck machen hingegen Leinwanddrucke. Galerieprints wiederum vermitteln einen modernen und sehr professionellen Charakter, da sie in der Regel mit Galerien und Museen assoziiert werden. 

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