Laserdrucker – Worauf sollte man als Freiberufler beim Kauf achten?

17. August 2017

Vergleicht man Laserdrucker und Tintenstrahldrucker miteinander, gehen Laserdrucker trotz ihrer deutlich teureren Preise als Gewinner hervor. Selbst dann, wenn man den Drucker nur selten, etwa für die Buchhaltung, nutzt. Denn während die Anschaffungskosten beim Laserdrucker hoch und beim Tintendrucker niedrig sind, sieht es bei den laufenden Kosten – dem wichtigeren Faktor – genau andersherum aus. Nicht zuletzt deshalb, sondern auch, weil die Kosten des Druckers meistens sofort von der Steuer absetzbar sind, lohnt sich die Investition. Dieser Artikel zeigt, worauf beim Kauf des Laserdruckers zu achten ist.

 

Laserdrucker kaufen - darauf sollten Sie achten

 

Schwarzweiß? Farbe? Multifunktion?

Das erst einmal wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf eines Laserdruckers ist, was man mit ihm überhaupt vorhat. Die preislichen Unterschiede zwischen den einzelnen Gerätestandards sind massiv. Ein einfacher Schwarzweiß-Laserdrucker ohne großartige Zusatzfunktionen kostet oftmals nur zwischen 100 und 150 Euro. Möchte man auf jeden Fall farblich drucken, klettern die Preise auf zwischen 150 und 300 Euro, stellenweise sogar noch mehr. Den preislichen Gipfel bilden die Geräte, die alles können: drucken, scannen und kopieren; vielleicht auch noch faxen. Hier geht der Kaufpreis meist schon über 300 Euro hinaus. Beim Kauf ist darauf zu achten, welche Funktionen der ausgewählte Drucker bietet und welche man davon tatsächlich braucht.

Tipp: Grundlegender Vergleich zwischen Laserdrucker und Tintendrucker bei PRINDO.

 

Wie hoch fällt der Preis pro Seite aus?

Sind die benötigten Grundfunktionen geklärt, geht es weiter zum Preis pro Seite. Denn es kommt beim Drucker nicht nur auf den reinen Kaufpreis an, sondern vor allem auf die laufenden Kosten. Grundsätzlich ist es empfohlen, die Toner des Herstellers zu kaufen oder auf Recycling zu setzen. Auf den Verpackungen ist meist eine Angabe zu finden, für wie viele Seiten der Toner reicht. Das heißt, dass man beim Kauf eines Laserdruckers auch schon mal einen Blick in die Regale der Toner werfen sollte. Hier teilt man den Preis des Toners durch die Anzahl der Seiten und kommt auf einen Seitenpreis. Das macht man mit verschiedenen Geräten und wählt anschließend jenes aus, das den idealen Seitenpreis mitbringt. Sparen kann hier vor allem derjenige Freiberufler, der viel druckt.



Lieber den teureren Laserdrucker nehmen?

Wenn man beim Vergleich auf zwei Laserdrucker trifft, die eine identische Ausstattung haben, aber unterschiedlich viel kosten, sollte man lieber das teurere Gerät nehmen. Bis hin zu 410 Euro ist das kein Problem, weil der Drucker einfach sofort als Betriebsausgabe von den Einnahmen abgezogen werden kann. Der Unterschied zwischen den Geräten liegt dann meist im Material und in der Verarbeitung, sofern rein von den Funktionen keine Unterschiede zu erkennen sind. Dieser Grundsatz gilt allerdings nur mit Blick auf den Listenpreis. Handelt es sich um Sonderangebote, ist das Sparpotenzial natürlich auszunutzen.

  

Kabellos drucken oder per USB verbinden?

Die meisten heute verkauften Drucker verfügen über eine Drahtlos-Funktion, sodass keine direkte Verbindung zum Computer mehr benötigt wird. Trotzdem ist beim Kauf darauf zu achten, dass der Drucker tatsächlich über diese Funktion verfügt. Wo der Drucker später steht, im Home-Office oder etwa im kleinen Gemeinschaftsbüro, spielt keine Rolle. WLAN bietet in beiden Fällen flexible Vorteile.

 

Sind Laserdrucker wirklich Stromfresser?

Einen letzten Punkt, den man beim Kauf eines Laserdruckers beachten sollte, ist sein Stromverbrauch. Nachgewiesenermaßen haben Laserdrucker einen höheren Stromverbrauch als ein Tintenstrahldrucker. Im Home-Office ist das kein Problem, da man den Drucker bei Nichtgebrauch einfach ausschalten und auf den Standby verzichten kann. Im Kleinbüro spielt der Stromverbrauch dagegen schon eher eine Rolle, da der Drucker hier ständig abrufbereit sein muss und sicher auch öfter gedruckt wird als zuhause. Dennoch: Über den Kauf oder Nichtkauf eines Laserdruckers sollte nicht der Stromverbrauch entscheiden.

 

Fazit: Jeder, der Freiberufler oder selbstständig ist, tut sich mit einem Laserdrucker einen Gefallen. Die anfänglichen Investitionskosten zahlen sich später bei den laufenden Kosten aus. Vor allem dann, wenn man das Gerät auswählt, das perfekt auf einen abgestimmt ist. Wir wünschen viel Erfolg mit dem neuen Gerät.

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