Mitarbeiterbeurteilungen: Diese Fehler sollten Sie im Mitarbeitergespräch vermeiden

19. Oktober 2012

Mitarbeiterbeurteilungen: Minimieren Sie den Widerstand im Mitarbeitergespräch

Das Mitarbeiterbeurteilungsgespräch bildet innerhalb der jährlichen Beurteilung des Mitarbeiters den Abschluss. Leider verläuft dieser Abschluss nicht immer so zufriedenstellend, wie Sie es sich als Führungskraft wünschen würden.

 

Vermeiden Sie im Beurteilungsgespräch 3 typische Fehler.

Eine der Hauptursachen mag die Gefühlslage auf beiden Seiten sein, mit denen solch ein Mitarbeitergespräch geführt wird. Sie als Vorgesetzter sehen sich womöglich in einer Rechtfertigungssituation, d.h. Sie glauben, Ihre Beurteilung eines Mitarbeiters stichhaltig begründen zu müssen. Währenddessen erlebt der Mitarbeiter das Gespräch mit einem Gefühl der Hilflosigkeit, der Skepsis und des Ausgeliefertseins.

 

Allein der Umgang mit dieser Ursache stellt an beide Seiten hohe Anforderungen. Schleichen sich darüber hinaus in das Mitarbeiterbeurteilungsgespräch typische Fehler, werden der Gesprächsverlauf und die angestrebte Einigung sichtlich erschwert. Deshalb sensibilisieren Sie sich für die typischen Fehler in einem Beurteilungsgespräch. 

 

Mitarbeiterbeurteilungsgespräch: 3 Fehler, die Ihnen nicht bei der Mitarbeiterbewertung unterlaufen sollten

Fehler Nr. 1: Mit der Gesamtbeurteilung der Leistungen beginnen

Sie wollen, dass Ihr Mitarbeiter Ihre Beurteilung nachvollziehen und aus dieser notwendige Verhaltensänderungen ableiten kann. Deshalb ist es effektiver, wenn Sie Ihre Mitarbeiterbewertung auf den grundlegenden Verhaltensweisen des Mitarbeiters aufbauen. Zeigen Sie anhand des Verhaltens des Mitarbeiters auf, welche Auswirkungen diese auf seine Leistung und Arbeit haben. Überlegen Sie zusammen, welche Änderungen hier sinnvoll und möglich wären.

 

Fehler Nr. 2: Sich zu stark auf die negativen Leistungen konzentrieren

Da die Mitarbeiterbewertung, anders als ein Feedbackgespräch, einen längerfristigen Zeitrahmen beinhaltet, wollen Sie natürlich Ihre Erwartungen hinsichtlich der negativen Leistungen deutlich mitteilen. Schließlich soll der Mitarbeiter ja seine Leistungen verbessern.

Dennoch müssen Sie im jährlichen Beurteilungsgespräch darauf achten, zwischen dem Ansprechen der positiven und negativen Leistungen die Waage zu halten. Ihr Mitarbeiter muss feststellen können, dass Sie auch seine Stärken und guten Leistungen anerkennen.



 

Fehler Nr. 3: Monologe halten

Anstatt Monologe zu halten binden Sie den Mitarbeiter von Anfang an aktiv mit ein. Bitten Sie ihn, eine Selbstbeurteilung seiner Leistungen abzugeben. Erläutern Sie anschließend Ihre eigene Mitarbeiterbewertung. Arbeiten Sie schließlich gemeinsam übereinstimmende, als auch abweichende Meinungen aus. Suchen Sie nach Lösungsoptionen und erzielen Sie eine gemeinsame Einigung. 

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