5 Tipps für die Gestaltung Ihrer Visitenkarten

31. August 2015

Visitenkarten selbst gestalten: Darauf müssen Sie achten 

Erfolgsorientierte Unternehmer kommen ohne Visitenkarte nicht aus. Doch häufig ist das Geld für einen professionellen Außenauftritt im Corporate Design (noch) nicht vorhanden und so beginnen insbesondere Existenzgründer und Jungunternehmer, eigene Visitenkarten zu konzeptionieren, um ihr Unternehmen in adäquater Art und Weise zu präsentieren.

 

Visitenkarten selbst gestalten - mit diesen Tipps kein Problem

 

Fakt ist, dass die Gestaltung einer Visitenkarte gut durchdacht sein muss. So sollten Sie sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, was Sie mit Ihrer Visitenkarte zum Ausdruck bringen bzw. in den Fokus rücken möchten. Denn so klein eine Visitenkarte auch ist, so großartig ist erfahrungsgemäß der Effekt, der sich damit erzielen lässt.



Halten Sie sich vor Augen, dass eine Visitenkarte die beste Art der Werbung ist, die Sie für Ihr Unternehmen machen können. Denn das kleine Kärtchen wird dem Interessenten - und somit dem potenziellen Kunden - im Rahmen eines persönlichen Dialogs überreicht oder aber zusammen mit einem Flyer und einem adäquaten Anschreiben ausgehändigt. Der Empfänger kommt also direkt mit der Visitenkarte in Berührung. Und eben an dieser Stelle beginnt bereits der einzigartige "Werbe-Effekt" der Visitenkarte.

 

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass jeder, der eine Visitenkarte in die Hand gedrückt bekommt, nahezu automatisch und unwillkürlich einen Blick darauf wirft. Wenngleich er die darauf stehenden Informationen in dem Moment auch vielleicht nicht bewusst aufnimmt, so ist doch eines Fakt: Er nimmt sie auf - und zwar auf unterschwellige Art und Weise!

 

Wie die Wissenschaft außerdem beweist, ist es gerade diese so genannte unterschwellige Werbung, mit der sich wirklich gezielt werben lässt. Ein sehr wesentlicher Aspekt also, der unbedingt zu beachten ist. Ein guter Grund, bei der Gestaltung einer Visitenkarte - sowohl in optischer, haptischer und inhaltlicher Form -  eine ganz besondere Sorgfalt walten zu lassen.



 

Die wichtigsten Tipps für die Gestaltung Ihrer Visitenkarte:

1) Der Inhalt muss stimmen

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen Großes erreichen - aus diesem Grund sollte der Informationsgehalt auf Ihrer Visitenkarte möglichst zielorientiert sein. Ein "zu viel" an Informationen bzw. an Text wirkt wenig ansprechend. Deshalb ist es wichtig, die wesentlichen Aspekte Ihres Unternehmens hervorzuheben und in attraktiver Form in Szene zu setzen, nämlich:

  • Unternehmensbezeichnung mit Logo
  • Kontaktdaten
  • Slogan


Die farbliche Gestaltung sollte unbedingt mit Ihrer Corporate Identity harmonieren. Dadurch wird das Gesamtbild erst "stimmig".


2) Die Haptik muss überzeugen - auf das "gute Gefühl" kommt es an!

Wenn jemand eine Visitenkarte ausgehändigt bekommt, dann fühlt sich preiswertes Pappmaché billig an. Und diese minderwertige Beschaffenheit geht in der Regel auch zu Lasten der Qualität. Mit der Konsequenz, dass sich kleine Verschleißerscheinungen an den Rändern bemerkbar machen oder sich gar Eselsöhrchen bilden. Wer will schon eine derartig unansehnliche Karte? Denn sie spiegelt in gewisser Weise auch die Philosophie Ihres Unternehmens wider. Schließlich ist eine Visitenkarte das Aushängeschild Ihres Geschäftes - und entsprechend hochwertig muss die Optik sein. Denn es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das gilt gerade auch für Visitenkarten.

 

Die hochwertige Beschaffenheit zählt. Deshalb bietet es sich an, auch mal das eine oder andere Highlight zu integrieren, wie zum Beispiel reliefartige Muster oder Rahmen. So fühlt sich die Karte stärker und solider an - und vermittelt auf Anhieb eine höhere Wertigkeit. 

 

3) Seien Sie erfrischend anders!

Ihre Visitenkarte ist weit mehr als ein haptisch und optisch ansprechendes Stück Pappe mit Ihren Kontaktdaten! Sie möchten damit Aufmerksamkeit wecken und vor allem in Erinnerung bleiben, sodass sich Ihr Interessent oder (potenzieller) Kunde auch später noch an Sie erinnert.

 

Ein schönes Beispiel für eine auffallende Business-Card - die dazu ohne großen Aufwand zu gestalten ist - sehen Sie in dem Beispiel von Bettina Schöbitz. Als Unternehmensberaterin, die Würze - von mild bis scharf - in Unternehmen bringt, hat sie die Chili in ihrem Logo. Und genau diese Chili finden Sie auch an ihrer Visitenkarte.  

 

eine erfrischend andere Visitenkarte von Bettina Schöbitz

Erfrischend anders eben!

 

Aber aufgepasst! 

Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Visitenkarte darauf, dass sie auch handhabbar ist. Die o.g. Chili hindert den Empfänger nicht daran, die Karte in den Rolodex einzuordnen. Schwieriger sind da Businesskarten im Hochformat, die der Lesbarkeit halber erst gedreht werden müssen. 

 


4) Nutzen Sie beide Seiten!

Häufig ist die Rückseite einer Visitenkarte unbedruckt - ungenutze Fläche, die Sie geschickt nutzen können, um die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden noch zu steigern!

 

Sie haben mit Ihrem Unternehmen doch etwas "zu sagen"! Eine elegante Lösung für die Nutzung der leeren Rückseite ist beispielsweise Andrea Joost gelungen. 

 

Visitenkarte von Andrea Joost, bedruckt mit ihrem Slogan auf der Rückseite© Andrea Joost

 

Farblich abgesetzt, natürlich im Corporate Design, nutzt sie die Fläche für ihren Firmenslogan, der sich selbstverständlich auch auf ihrer Webseite wiederfindet.

 

Doch Vorsicht! Seien Sie authentisch! Zielgruppe und Aussage müssen zu Ihrem Unternehmen passen!

Der Slogan aus  unserem Beispiel ist geschickt gewählt: Die Anrede "Ihr Auftritt" - spricht faktisch jeden an, der einmal eine Rede oder einen Vortrag halten muss. Die Zielgruppe ist somit klar definiert.

 

"Natürlich erfolgreich" - hier liegt sogar die Möglichkeit einer Doppelinterpretation vor: natürlich sollen Sie erfolgreich sein - und Ihr Auftritt soll natürlich wirken, dafür steht Andrea Joost persönlich. Dies spiegelt sich in den vielen Tipps und Anregungen wider, die man in ihrem Buch und auf ihrem Blog erhält.

 

5) Achten Sie auf Aktualität

So aussagekräftig eine wirklich gut gemachte Visitenkarte ist, so kann es - aus welchen Gründen auch immer - vorkommen, dass wichtige Informationen, wie zum Beispiel eine geänderte Email-Adresse etc. eingetragen werden müssen. Häufig wird diese mit der Hand nachgetragen, was mit Blick auf die Werbewirksamkeit eine echte "Todsünde" ist. Mit Blick auf eine bestmögliche Werbewirkung sollten Sie lieber die Karten mit den veralteten Informationen vernichten und direkt neue Visitenkarte nachdrucken. So sind Sie mit Ihrem Unternehmen stets up to date und vermitteln zugleich jederzeit ein erstklassiges (Unternehmens-Bild. Und darauf kommt es schließlich an. 

 

Und zum Schluss noch ein echter Hingucker:

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