Erfolgreiches Direct Mailing: 3 Tipps, wie Sie Ihre (potenziellen) Kunden wirklich erreichen

22. Januar 2013

Direct Mailing: Steigern Sie Ihren Erfolg bei Ihren Direct Mails

Stellen Sie die Weichen bei Ihren Direct Mails auf Erfolg, indem Sie diese Marketingstrategie klug und strukturiert planen. Schließlich wollen Sie eine hohe Rücklaufquote erzielen. Dafür müssen Sie jedoch erst einmal Ihre (potenziellen) Kunden erreichen. Und dies gelingt am besten durch das Einbeziehen der folgenden drei Tipps in Ihre Direct Mailing Planung.
 

 Steigern Sie Ihren Erfolg bei Ihren Direct Mails 
Tipp 1: Zielgruppe bestimmen

Wie bei jeder Werbekampagne ist auch beim Direct Mailing die Bestimmung der Zielgruppe ein wichtiges Kriterium, die so weit gehen sollte, dass Sie mühelos eine Segmentierung vornehmen können. Geben Sie also an, was für wen – innerhalb Ihrer Zielgruppe – interessant ist, wie beispielsweise die sozioökonomischen Kriterien wie Ausbildung, Einkommen, Beruf oder die psychologischen Kriterien wie Motive, Werthaltungen, Lebensstil.

 

Durch diese Bestimmung und anschließende Segmentierung gelingt es Ihnen später, Ihren Werbebrief so zu formulieren, dass sich der jeweilige Kunde wirklich in seinem Denken, seinem Weltbild und in seinen Gefühlen angesprochen fühlt. Je besser Ihnen dies nämlich gelingt, umso höher ist Ihre Chance, eine hohe Rücklaufquote zu erzielen. Deshalb gewöhnen Sie es sich an, in diesen Zielgruppen zu denken.

 

Tipp 2: Adressen auswählen

Es gibt zwei Methoden, wie Sie an gute Adressen kommen:

  1. Adressen selbst sammeln. Machen Sie es in Ihrem Unternehmen zur Chefsache, dass Adressen systematisch gesammelt werden – und zwar von allen. Denn bei diesen Adressen hatten Sie dann entweder schon einmal Kontakt aufgebaut, etwas verkauft oder wissen, dass der Kunde an Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung interessiert ist. Deshalb sammeln Sie Adressen
    • auf Messen an Ihrem Messestand.
    • am Tag der offenen Tür.
    • indem Sie bei Verkaufsgesprächen nach Empfehlungen fragen.
    • indem Sie Gewinnspiele veranstalten.
    • indem Sie auf Ihrer Homepage einen kostenlosen Newsletter einrichten, für den man sich mit der kompletten Adresse registrieren muss.
    • bei Freunden, Bekannten und der Familie und so weiter. 
       
  2. Adressen kaufen. Diese sogenannten Kaltadressen hatten bisher noch keinerlei Kontakt zu Ihrem Unternehmen und werden Ihnen von unterschiedlichen Adressfirmen zum Kauf angeboten. Da der Kauf dieser Kaltadressen finanziell teuer sein kann, empfiehlt es sich natürlich, die Qualität der Adressen zu prüfen. Mit der Checkliste: Qualität Ihrer Kaltadressen für Ihr Direct-Mailing können Sie diese mühelos klären. 

 

Unabhängig davon, ob Sie nun eigene Adressen oder die einer Adressfirma nutzen, müssen Sie Ihre Adressen pflegen. Halten Sie Änderungen, die Sie erfahren, fest: ob es einen neuen Ansprechpartner gibt oder der Kunde verzogen ist. Geben Sie diese Änderungen sofort in Ihre Adressdatei ein. Sortieren Sie auch doppelte Adressen aus. Sie müssen Ihre Adressen effizient halten. Nur so können Sie systematisch Ihren Erfolg bei Ihrem Direct Mailing steigern.



 

Tipp 3: Zeitpunkt der Aussendung beachten  

Es ist entscheidend, wann Sie Ihre Werbebriefe versenden. Denn nicht jeder Wochentag oder Monat führt zu dem gewünschten Ziel einer hohen Rücklaufquote. Generell gilt:

  • Termine für Fachmessen berücksichtigen. Falls Sie Direct Mails im B2B-Bereich versenden, sollten Sie sich unbedingt die Termine der Fachmessen dieser Branchen notieren. Denn in dieser Zeit wird sich niemand wirklich für Ihren gut gestalteten Werbebrief interessieren, da alle mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Messe beschäftigt sind.
  • Heißer Sommer, kalter Winter oder andere wichtige Events. Sind die Kunden mit extremen Wetterlagen wie ein heißer Sommer oder tagelangem Schnee beschäftigt oder läuft beispielsweise ein internationales Sportereignis wie die Fußball-WM, sollten Sie von der Versendung Abstand nehmen, da Ihre Kunden nicht offen für Ihre Informationen per Werbebrief sind.
  • B2B-Versand. Terminieren Sie Ihren Versand am besten so, dass der Werbebrief in der Wochenmitte beim Empfänger ankommt. Dann sind der Montag und der Dienstag mit ihren Meetings  und auch die überfüllte Post- bzw. E-Mail-Fächer überstanden. Vermeiden Sie es auch, dass Ihr Werbebrief zum Ende der Woche bzw. zum Wochenende im Unternehmen eintrifft, da sich Ihr Werbebrief mit der anderen Post bis zum Wochenanfang ansammelt und der Empfänger mit Post überflutet wird, so dass seine Bereitschaft, Unaufgefordertes schneller auszusortieren, steigt.
  • Privatkunden-Versand. Die besten Tage für den Posteingang bei privaten Kunden ist der Freitag und der Samstag, weil dank dem Wochenende der Empfänger Zeit hat, um in Ruhe seine Post zu lesen.

 

Werten Sie anhand Ihrer Rücklaufquote aber stets aus, wann Sie für Ihr Unternehmen das beste Ergebnis erzielten. 

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