Rede halten: Das Einzige, was stört, sind die Zuhörer

13. März 2013

Bevor Sie Ihre Rede halten: Ihre Einstellung überträgt sich auf die Zuhörer

Wollen Sie eine gute Rede halten, sollten Sie Ihre Einstellung, die Sie gegenüber Ihren Zuhörern hegen, überprüfen. Denn eine negative Haltung überträgt sich auf Ihr Publikum.

 

Prüfen Sie unbedingt Ihre Einstellung gegenüber den Zuhörern und dem Publikum.

Ihre Zuhörer werden dann wenig begeistert auf Ihre Rede reagieren, sondern eher kritisch und ablehnend Ihren Worten lauschen. Und Ihnen im Anschluss ein wenig positives Feedback für Ihre Rede geben.

 

Die Ursache für dieses Phänomen mag darin zu finden sein, dass Ihre Körpersprache und Ihre non-verbalen Signale Ihre negative Einstellung auf subtile Weise offenbart. Vielleicht lächeln Sie weniger. Vielleicht halten Sie nur einen minimalen Blickkontakt mit dem Publikum. Vielleicht klingt Ihr Tonfall leicht gereizt. Welche Signale Ihre Körpersprache auch senden mag, Ihre Zuhörer reagieren darauf.

 

Deshalb sollten Sie bei der Vorbereitung Ihrer Rede und sobald Sie beginnen, Ihre Rede zu schreiben, nicht allein Ihre Zielgruppe – also Ihre Zuhörer – im Blickfeld haben, sondern sich auch fragen: „Welche Einstellung hegen Sie denn gegenüber diesem Publikum?“

 

Bevor Sie Ihre Rede halten: Prüfen Sie einmal Ihre Einstellung gegenüber den Zuhörern

Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich zwar gezielt mit den Wünschen und Bedürfnissen des Publikums auseinandergesetzt wird, aber Ihre eigene Einstellung, die Sie gegenüber den Zuhörern hegen, wenig Beachtung findet. Vielleicht gehen Sie davon aus, dass Sie stets neutrale Gedanken gegenüber Ihren Mitmenschen hegen. Nur leider ist dies selten der Fall.



 

Denn Sie haben sich – wie wir alle – ein Bild von Ihren Mitmenschen und bestimmten Zielgruppen gemacht. Da mag die Zielgruppe „50+“ als langsam in der Auffassung gesehen werden, Jugendliche als Komatrinker, Verkäuferinnen als dumm- Oder vielleicht denken Sie auch nur „Diese Idioten, die werden es sowieso nicht verstehen, was ich ihnen mitzuteilen habe.“

 

Vor Vorurteilen ist eben niemand gefeit. Nur als Redner sollten Sie sich Ihren Vorurteilen, Einschätzungen und Einstellungen vor jeder Rede stellen. Prüfen Sie ehrlich,

  • was Sie über diese Zielgruppe denken.
  • mit welchen Adjektiven Sie dieses Publikum beschreiben würden.
  • wie Sie Ihre Zuhörer einschätzen.

 

Notieren Sie Ihre Antworten. Überlegen Sie schließlich, welche Haltung sich in diesen spiegelt. Sollte es vorwiegend eine negative sein, machen Sie es sich zur Aufgabe, mindestens drei positive Eigenschaften über diese Zielgruppe zu finden, die Ihre Haltung wandeln wird. Denn Sie sollten stets versuchen, eine positive oder wenigstens neutrale Einstellung gegenüber Ihrem Publikum zu hegen. Nur so können Sie respektvoll auftreten - und letztendlich mit Ihrer Rede überzeugen. 

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