Wie Kleidung wirkt: Mode und Accessoires im Büro

13. Oktober 2016

Kleider machen Leute – das ist längst keine Überraschung mehr. Wer zu bestimmten Kreisen im Berufsleben gehören will, muss die Dresscodes kennen, um anerkannt zu werden. Klassische Outfits wie Anzug oder Kostüm lassen ihren Träger seriöser wirken. Doch das ist noch nicht alles. Eine Studie aus den USA belegt: Der Businesslook hilft nicht nur bei dem Aufbau der eigenen Karriere, er führt ebenfalls dazu, dass wir abstrakter denken. Und das funktioniert sogar mit Secondhandkleidung von namhaften Labels.

So wirkt Kleidung im Büro© istock.com/STEEX

 

Secondhandkleidung im Arbeitsalltag – mehr als eine Alternative

Tatsächlich ist es für die Wirkung auf andere Menschen nicht entscheidend, ob die getragene Kleidung gerade erst im Geschäft erstanden oder aber "nur" aus zweiter Hand erworben wurde. Schließlich werfen Sie auch die eigene Kleidung nicht nach dem ersten Tragen weg! Entscheidender ist vielmehr die Qualität sowie in gewissen Positionen und Branchen sogar die Marke der Mode. So wird etwa von Angestellten in Top-Positionen, aber auch von Mitarbeitern bei Modemagazinen erwartet, dass sie statt günstiger Kleidung von der Stange auch die Kreationen namhafter Designer tragen – ein Mix aus preiswertigeren Kleidungsstücken und Designermode ist dabei aber durchaus erlaubt, sofern das Gesamtbild stimmig ist und die Qualität des Outfits insgesamt hochwertig wirkt.



Das kann und möchte sich nicht jeder leisten, weshalb Designerkleidung aus zweiter Hand mehr als nur eine Alternative ist. Schließlich schonen Sie mit dem Kauf nicht nur den Geldbeutel, sondern auch unsere Umwelt – aus ökologischer Sicht ist Secondhand immer erste Wahl. Dank der hohen Qualität ist die Mode im Übrigen nicht von neuwertiger Kleidung zu unterscheiden, und geht es um Handtaschen von namhaften Labels wie Hermès, so erhalten diese durch die Benutzung sogar erst ihren besonderen Charme. Erstehen können Sie die beliebten Modelle aus dem französischen Luxushaus unter anderem über Plattformen wie Rebelle.com. Das Portal hat sich auf den Verkauf von Secondhandmode und -accessoires spezialisiert und garantiert seinen Kunden dabei die Echtheit der Designerkreationen. Bleibt nur noch eine Frage: Mit welcher Fashion erziele ich denn nun bei einem Vorstellungsgespräch oder im Berufsalltag die gewünschte Wirkung?

 

Klassische Kleidung fördert abstraktes Denken

Seriöse Kleidung signalisiert Kompetenz und schafft meist einen guten ersten Eindruck. Doch die Businesswelt ist vielseitiger geworden. Junge Start-ups schießen aus dem Boden, lässige Kleidung ist Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls. Nicht in jedem Fall also scheint ein Anzug in das Ambiente zu passen. Im Gegenteil: Authentisch sein ist Trumpf in der Szene, da darf die Krawatte ruhig mal zu Hause bleiben. Doch gefährden Sie damit nicht Ihre Chancen? Eine Studie zeigt, dass gute Gründe dafürsprechen, dem klassischen Kleidungsstück in jedem Fall den Vorzug zu geben. Dann nämlich, wenn abstraktes Denken gefragt ist. Forscher der California State University in Northridge fanden heraus, dass unsere Kleidung unsere Selbstwahrnehmung in stärkerem Maße prägt als bislang gedacht – und damit auch unser Denkvermögen.

 

Bei einem Experiment verglichen sie die Leistungen und die Selbstwahrnehmung verschiedener Probandengruppen in Situationen, die einem Bewerbungsgespräch nachempfunden waren. Das Ergebnis: Die Teilnehmer der Studie konnten abstrakte Prozesse immer besser erfassen, je formeller sie gekleidet waren.

 

Den Grund hierfür sahen die Forscher darin, dass formelle Kleidung dem jeweiligen Träger ein Gefühl von Macht verleihe. Das wiederum führe dazu, dass er bei der Lösungsfindung stärker die Gesamtlage im Blick behalte und auf diese Lösungsansätze klarer erkennen könne. Ein Argument, dass klar für den klassischen Weg spricht.

 

Selbstbewusstsein ist entscheidend

Dennoch sollten Sie das Umfeld, in dem Sie sich bewegen und anerkannt werden wollen, nicht völlig bei Ihren Überlegungen zur Kleiderwahl außen vorlassen. Im selben Maße wie sich Bekleidungsgewohnheiten ändern, ändern sich auch die Bilder in den Köpfen, die Macht transportieren. In einer Harvard-Studie zeigte sich, dass selbst leger gekleideten Menschen Kompetenz zugestanden wurde. So trauten Studierende einem Professor, der mit Bart und in T-Shirt vor sein Plenum trat, im Vergleich mehr zu als einem glattrasierten Krawattenträger. Der Bärtige war einfach selbstbewusster aufgetreten.

 

Wir halten fest: Kleidung kann dazu führen, dass Sie sich selbstbewusster fühlen und infolgedessen auch entsprechend verhalten. Aber auch der umgekehrte Effekt ist zu beobachten: Wer von vornherein selbstbewusst auftritt, macht damit oft auch die legere Kleidung wett und wirkt auf sein Gegenüber kompetent. Je nachdem, welchen Typ Sie repräsentieren, kann dies ein Hinweis darauf sein, welchen Stil Sie beim nächsten wichtigen Meeting wählen sollten.

 

Fazit: Mit einem dezenten klassischen Outfit machen Sie in den seltensten Fällen etwas falsch. Eine individuelle und gern auch farbenfrohe Note verleihen Sie Ihrem Look mit einem geschmackvollen Accessoire, beispielsweise einer passenden Hermès Tasche zum Kostüm oder einem schicken Ledergürtel. Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, der strahlt schon von allein genügend Selbstvertrauen aus. Und dann klappt’s sicher bald auch mit dem neuen Job.

 

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