Mein Horror-Chef: 3 Tricks für den Umgang mit dem Chef

9. Mai 2014

Mein Horror-Chef – und der Frust im Job steigt

Schwierige Chefs sind leider keine Seltenheit. Leiden Sie unter einem Horror-Chef, wird Sie dieser Fakt vielleicht ein wenig trösten, aber wenig an Ihrer Situation an Ihrem Arbeitsplatz ändern. Um eine Änderung herbeizuführen, müssen Sie aktiv werden. Und dies sollten Sie tun, bevor der Frust im Job so sehr ansteigt, dass Sie vor Stress krank werden oder innerlich kündigen. Die folgenden 3 Tricks unterstützen Sie dabei.

 

3 Tricks für den Umgang mit schwierigen Chefs auf www.business-netz.com

 

Mein Horror-Chef: 3 Tricks für den Umgang mit schwierigen Chefs

Trick 1: Weg-von-Hinzu-Strategie

Entwickeln Sie so früh als möglich eine Weg-von-Hinzu-Strategie, die Ihnen eine positive Zukunftsperspektive aufzeigt. Überwinden Sie auf diese Weise aufkommende oder bereits bestehende Gefühle der Machtlosigkeit. Fragen Sie sich:

  • Wovon wollen Sie weg? (Natürlich von Ihrem Horror-Chef. Detaillieren Sie dieses Weg-von dennoch)
  • Welchen Situationen wollen Sie nicht mehr ausgesetzt sein?
  • Welchen Ärger mit dem Chef – also dem Vorgesetzten – sind Sie ausgesetzt?
  • Leiden Sie bereits unter Mobbing durch den Chef – auch bekannt unter Bossing?
  • Welchen Eigenschaften Ihres Chefs machen ihn für Sie zum Horror-Chef?
  • Wo wollen Sie hin?
  • Welche Optionen gibt es für Sie an Ihrem Arbeitsplatz weniger oder gar nicht mehr für den Horror-Chef arbeiten zu müssen? Projektarbeit, Versetzung, Auslandsaufenthalt in einer Unternehmenszweigstelle, Bewerbung auf eine interne Ausschreibung?
  • Welche Perspektiven gibt es außerhalb Ihres Unternehmens? Kontakt zu einem Headhunter? Profil einstellen auf Xing oder anderen Bewerbungsportalen? Aktive Stellensuche? Schritt in die Selbstständigkeit?

 

Listen Sie Ihre Ideen auf. Definieren Sie schließlich ein Ziel, das Ihnen hilft, den Umgang mit Ihrem Horror-Chef erträglicher zu machen – für einen gewissen Zeitraum, indem Sie Ihr Ziel realisieren.



 

Trick 2: Netzwerke aufbauen

Bauen Sie Netzwerke auf. Im Unternehmen, falls Sie dort bleiben wollen und Ihre Arbeit nicht kündigen möchten, und außerhalb des Unternehmens. Durch diese Kontakte erhalten Sie Anerkennung, Wertschätzung und es eröffnen sich auch Karrierechancen, die Sie dann ergreifen können. 

 

Trick 3: Sie arbeiten für sich

Der Horror-Boss hat Macken. Vielleicht ist er ein Choleriker. Vielleicht kritisiert er gerne unüberlegt. Vielleicht gibt er unklare Anweisungen, fördert nicht, aber fordert viel. Wie immer diese Macken aussehen mögen, jede dieser Macken beeinträchtigt Ihre Leistungen und Ihre Arbeit. Deshalb ist es wichtig, dass Sie zwei Dinge tun:

 

  1. Umgang mit dem schwierigen Vorgesetzten und dessen Macken optimieren. Überlegen Sie, wie Sie mit den Macken Ihres Chefs besser umgehen können.
  2. Neue Perspektive verinnerlichen. Sie arbeiten vorrangig für sich – und nicht für das Unternehmen oder Ihren Horror-Chef. Fokussieren Sie deshalb gezielt, wie Sie eine gute Leistung erbringen trotz den widrigen Umständen. Machen Sie sich bewusst, welche neuen Fähigkeiten Sie in dieser Situation erwerben. Sensibilisieren Sie sich für Ihre Kompetenzen und Ressourcen, die Sie aktivieren, um diese Situation am Arbeitsplatz zu bewältigen. Geben Sie sich jetzt auch die Anerkennung, die Sie verdienen – Sie zeigen Durchstehvermögen, Lösungswillen und Resilienz (seelische Widerstandsfähigkeit).

 

Kommentare

Zustimmung

Liebe hrmbooks.ch,

vielen Dank für Ihren Kommentar, dem wir uneingeschränkt zustimmen.

Bettina Schöbitz, die Respektspezialistin, bestärkt in ihrem Gastbeitrag: "Hart am Wind: Im Rennen um die besten Fachkräfte"
http://www.business-netz.com/Unternehmensfuehrung/Hart-am-Wind-Im-Rennen-um-die-besten-Fachkraefte
die Werte, die zu einem konstruktiven, motivierenden und zukunftsfähigen Unternehmen gehören.

Herzliche Grüße
Ulla Schneider von der Business-Netz Redaktion

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