Fünf Styling-Tipps für das Business-Hemd

30. Juli 2018

 

Dass im Büro in aller Regel der Business-Dresscode angesagt ist, das wissen die Meisten, aber was heißt das eigentlich? Im Fachjargon wird unterschieden in den „Business“ Dresscode und die Unterkategorie, den „Business Casual“ Dresscode. Mit einer Unterscheidung dieser Varianten sowie den folgenden Tipps sind Sie stilsicher im Büro unterwegs.

 

1. Business oder Business Casual. Erkennen Sie die Unterschiede? 

Die Grundregel für ein Business-Outfit für den Mann ist einfach zusammenzufassen: Der Anzug ist dunkel, das Hemd ist hell. Im Einzelnen kann das bedeuten, dass der dunkle Anzug zu einem einfarbigen, langärmligen Hemd kombiniert wird oder – etwas moderner – zu einem dezent gemusterten, hellen Hemd. Pastellfarben und dezente Streifen sind in Ordnung. Das Hemd steckt in der Hose. Die Ärmel müssen über das Gelenk reichen und die Hände berühren. Dazu wird eine Krawatte getragen, dunkle Herrensocken, ein schwarzer Ledergürtel und dunkle Lederschuhe. So lässt sich der klassische Business Dresscode in der Praxis umsetzen.

 

 

Der Business Casual Dresscode sieht hingegen so aus: Der Anzug bleibt. Allerdings darf das Hemd in der Business Casual Variante gerne gestreift sein, um den strengen Look etwas freundlicher zu gestalten. Das Haifischkragen-Hemd bleibt im Schrank. Stattdessen wird der Button-down-Kragen getragen. Je nach Anlass und Umfeld ist vielleicht sogar ein Polohemd erlaubt. Krawatte und Kniestrümpfe sind bei diesem Dresscode keine Pflicht. An den Füßen trägt man(n) Loafers, Sneakers oder Schnürschuhe.

Weitere Regularien zur Unterscheidung gängiger Dresscode-Regeln bietet die Karrierebibel.

 

2. Material, Schnitt und Größe sind entscheidend

Einen entscheidenden Einfluss darauf, wie gut der Business Look gelingt, hat das Hemd. Dieses muss von hochwertiger Qualität sein. Wer häufig auf Dienstreise unterwegs ist, sollte auf bügelfreies Material achten, das in punkto Qualität und Komfort anderen in nichts nachsteht. Hochwertige Textilien sowie die drei Schnittvarianten Comfort-Fit, Slim-Fit und Tailor-Fit sorgen dafür, dass die Hemden des Markenhersteller van Laack sich für jede Form von Business-Outfit eignen. Die Kragenformen unterscheiden sich in das Kent- oder Haifischmodell.

Während der Schnitt abhängig von der Figur ist, sollte die Größe so bemessen sein, dass die Hemdärmel über das Handgelenk hinausreichen. Dabei berühren die Hemden die Hände. Hemd und Anzugjacke müssen passen, dürfen aber nicht zu eng sein. Eine zu weite Optik rund um den Schulterbereich ist ebenso ein No-Go. Die Hose hat die richtige Länge, wenn sie ohne Schuhe direkt über dem Boden endet. Um sicher zu gehen, niemals Bein zu zeigen, sind Kniestrümpfe die beste Wahl.



 

3. Die Farbe des Anzugs verrät die Hierarchie-Ebene 

Der Geschäftsführer trägt Schwarz, der Abteilungsteiler Grau. Das zeigt auch an, wer in welcher Hierarchieebene zuhause ist. Auch lässt die Farbe des Anzugs Aussagen darüber zu, wie sehr der Business-Dresscode im Job verinnerlicht wurde. Auch hier gilt: Je dunkler der Anzug, desto strenger sind die Regeln des Business-Dresscodes zu befolgen.

Beim Herrenhemd hingegen gilt: Je legerer der Businesslook interpretiert wird, desto gemusterter darf auch das Hemd sein. In der strengsten Variante ist das Hemd weiß oder blau. Gestreift und kariert sind erlaubt, wenn der Casual Business Dresscode gilt. Achtung: Auch gemusterte und farbige Hemden müssen dezent sein. Streifen sind dünn, Karos sind schlicht und Farben sind in erster Linie aus dem Pastellbereich.

Übrigens: Das Outfit hat zwar eine Außenwirkung, allerdings müssen auch die Fähigkeiten und Grundeigenschaften zur Position passen.

 

4. Wohin mit Geldbeutel, Smartphone und Schlüssel? 

Die Taschen des Sakkos oder der Anzughose sind definitiv der falsche Ort, um darin Geldbeutel, Schlüssel und Smartphone zu verwahren, denn: An diesem Platz werfen sie unschöne Beulen auf. Das verschandelt jedes noch so wohl strukturierte Businessoutfit. Erlaubt ist, das ohnehin flache Smartphone in der Jackeninnentasche zu tragen. Geldbeutel und Schlüssel finden auch Platz in der Aktentasche. Mit Blick auf die Accessoires gilt übrigens: Piercings sind nicht erlaubt, Tattoos sollten unsichtbar bleiben. Ein Ehering ist natürlich erlaubt, ebenso wie eine hochwertige Herrenuhr.

 

5. Das ist im Business absolut tabu

Knallige, leuchtende Farben wie etwa Rot, Grün und Gelb sind im Geschäftsleben tabu. Eine Überraschung mag sein, dass auch die Farbe Braun nichts im Geschäftsleben zu suchen hat. Auch wenn man(n) es deutlich einfacher hat, diesen Anspruch zu erfüllen, so muss er doch vor allem im Beinbereich darauf achten: Haut zu zeigen ist bei einem Business Look nicht tragbar. Die Socken müssen lang genug sein, das Hemd bleibt in der Hose und die Knöpfe sind zu.

Wer gemusterte Outfits schätzt, muss sich auf zwei Muster beschränken. In punkto Materialwahl ist Seide keine gute Wahl. Sie ist sehr auffällig. Eine gute Materialqualität ist hingegen das A und O, ebenso wie ein sauberes und knitterfreies Outfit und ein gut gepflegtes Äußeres. Auffällige Statement-Shirts, Jeans, Lederhosen, Tennissocken oder Sandalen gehören im Schrank nicht ins Fach „Business-tauglich“. Sie gehören eindeutig in die Rubrik der privaten Outfits und sollten auch dort bleiben.

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