Der Dresscode für den Mann - Was bedeuten die verschiedenen Formeln?

26. August 2014

Dresscode für Männer: Black Tie, White Tie, Cutaway Coat & Co

Ein Dresscode ist ein Buch mit sieben Siegeln für Männer. Ein kleiner Trost: Selbst Frauen, die sich eher mit Mode beschäftigen als die Herren, sind meist ratlos, was genau nun verlangt ist. Stilexperten geben außerdem zu bedenken, dass sich Dresscodes ständig ändern, wodurch die Wahl des richtigen Kleidungsstücks immer schwieriger wird.

 

Eventmanagerin Isa Gräfin von Hardenberg gibt gegenüber der Welt zu bedenken: „Generell gilt: Lieber under- als overdressed. Nichts ist unangenehmer, als auf einer Cocktailparty in einem langen Abendkleid herumzustehen.“ Es ist daher wichtig, sich einerseits mit den verschiedenen Dresscodes auseinander zu setzen und andererseits auch auf den Rahmen der Feier zu achten, damit die Anweisung nicht überinterpretiert wird.

 

Dresscode und Krawatte 

Was für Frauen das Abendkleid ist, ist für Männer der Anzug: Leger oder doch förmlich, mit Krawatte und Manschettenknöpfen oder ohne, vielleicht ist sogar der ganz klassische Smoking verlangt?

 

Vor allem die Krawatte stellt viele vor Probleme, da sie nicht wissen, ob ein spezieller Knoten wichtig ist, oder ob sie nur irgendwie gut aussehen soll. Generell gilt hier, dass der Knoten zwischen dem Hemdkragen genug Platz haben sollte und nicht einengend wirkt. Dies bedeutet, dass für enge Kragenausschnitte sich eher eine einfache Bindetechnik, wie der Kent-Knoten, eignet, für etwas breitere aber gern der Doppelknoten verwendet werden kann. Weitere Informationen zu den richtigen Bindetechniken bietet happy-size.de an. Mit der Krawatte ist aber der Dresscode noch nicht erfüllt.

 

Was bedeuten die verschiedenen Formeln?

Die folgende Begriffserklärung hilft Ihnen dabei, das richtige Outfit auszuwählen. Sollten dennoch weiterhin Fragen bestehen, ist es möglich, direkt beim Veranstalter nachzufragen.

 

1. Dresscode Black Tie

Ein Smoking ist das passende Outfit für den Dresscode Black Tie

Foto: © Viorel Sima - Fotolia.com

 

Dieser Dresscode bedeutet, dass die Damen in einem langen Abendkleid erscheinen und die Herren im Smoking, wenn möglich mit Fliege statt Krawatte. Außerdem sollte dieser am besten schwarz oder zumindest dunkel sein, mitternachtsblau ist mittlerweile auch erlaubt. Getreu dem Motto „Je später die Veranstaltung, desto eleganter“, beginnen Events mit diesem Code eher in den Abendstunden, frühestens ab 18 Uhr, wie der Stil-Knigge der Welt beschreibt. Bei diesem Code auf der Einladung ist damit zu rechnen, dass der Abend einen Opernbesuch, einen Ball oder ein Hochzeitsdinner als Anlass hat.

 

2. Dresscode White Tie

Dieser Dresscode wird gerne zu Hochzeiten ausgegeben, aber auch zu großen Bällen oder Staatsempfängen. Der Herr trägt dabei einen Frack, am besten schwarz und einreihig, mit weißer Fliege. Nach dem GQ-Magazin sollten das Jackenrevers und der doppelte Seitenstreifen der Hose aus Seide gefertigt sein, die Weste in V-Form und die Schuhe aus schwarzem Lackleder. Die Fliege besteht aus Baumwoll-Pique und sollte selbst gebunden werden. Eine vorgefertigte Fliege ist für Kenner auf den ersten Blick zu erkennen und wertet das Outfit ab. Als kleines Accessoire ist ein schwarzer Zylinder zum Frack möglich, aber keine Pflicht. Eine schwarze Fliege oder eine Krawatte sind allerdings tabu; vor allem die dunkle Fliege kann für peinliche Verwechslungen sorgen, da der Oberkellner ebenfalls eine schwarze tragen wird.



 

3. Dresscode Cocktail

Für elegante Anlässe ab 16 Uhr wird oft diese Formel verwendet. Sie ist nicht ganz so steif und förmlich wie die beiden schon genannten. Der Herr kann seine Jeans mit einem Jackett kombinieren, eine Krawatte ist nicht nötig. Hier ist es aber wichtig, auf lokale Besonderheiten zu achten: In München gehen die Menschen generell lieber elegant zu Veranstaltungen, hier kann eine Krawatte noch zum guten Ton gehören. Die Berliner hingegen gewöhnen sich nur langsam an die Dresscodes, der Smoking war einige Jahre ein Fremdwort für die Großstädter. Hier ist es daher durchaus möglich, legerer ohne Krawatte zu einer Cocktail-Einladung zu erscheinen.

 

4. Dresscode Cutaway Coat

„Cut“ oder „Morningdress“ sind Synonyme dieses Codes. Der Cutaway Coat ist ein britischer Klassiker, er gilt als Pendant des Fracks für den Tag. Seine Hauptmerkmale: schräg geschnittene Schöße des Gehrocks und die Zweifarbigkeit der Kleidung. Die Jacke ist mittel- bis dunkelgrau, die Hose graugestreift, die Weste hellgrau oder cremefarben und einreihig. Glatte und schwarze Lederschuhe runden das Outfit ab. Es ist etwas förmlicher als der Dresscode „Cocktail“ und bietet sich auf Hochzeiten für den Bräutigam oder den Brautvater an, ebenso aber auch bei Pferderennen in Ascot. Ein Einstecktuch kann optional noch dazu genutzt werden, ebenso wie ein Zylinder in dem Farbton der Weste. Eine Fliege gehört aber nicht zu diesem Outfit, hier ist traditionell eine Krawatte vorgeschrieben oder, als Variante für den Bräutigam, ein Plastron. Nach strengen Dresscode-Richtlinien wird dieser Anzug außerdem nie nach 17 Uhr getragen.

 

5. Dresscode Semi-Formal

Bei diesem Dresscode entsteht eine Mixtur aus den eleganteren und klassischen Outfits. Tagsüber ist ein dunkler Anzug mit Hemd und Krawatte das passende Kleidungsstück, ab 18 Uhr ist es sogar möglich, einen Smoking zu tragen. Hier gilt es daher, einerseits auf die Uhrzeit als auch auf den Anlass zu achten; bei Hochzeiten können die Gastgeber den Smoking sogar erwarten. Um einen Fauxpas zu vermeiden, ist beim Veranstalter gezielt nachzufragen.

 

6. Dresscode Business (Offiziell und Hochoffiziell)

Ein dunkler Anzug in zwei oder drei Teilen ist perfekt für das Business

 

Auch in der Geschäftswelt ist ein Dresscode vorgesehen; dieser richtet sich zum einen nach der Ebene im Unternehmen und zum anderen nach der Veranstaltung. Bei offiziellen Anlässen passt am besten ein zwei- oder dreiteiliger, dunkler Anzug mit Hemd, Krawatte und glatten Lederschuhen. Braun, Grau oder Cognac sind durchaus übliche Farbnuancen. Bei hochoffiziellen Anlässen, wie dies in den oberen Führungsebenen meist der Fall ist, wird ein dreiteiliger Anzug in Dunkelgrau, Anthrazit, Dunkelblau oder Schwarz erwartet, Nadelstreifen sind ebenfalls möglich.

 

7. Dresscode Casual

Leger und lässig, niemals jedoch nachlässig: Das ist der Casual-Stil. Zu einem Polohemd, einem farbigen Oberteil oder einem Strickpullover sind am besten Baumwoll-, Leinen- oder Cordhosen zu tragen. Shorts, Jeans und offene Schuhe sind ein Tritt ins Fettnäpfchen: In gewissen Kreisen ist diese Kleidung nicht einmal zum Barbecue erlaubt, geschweige denn zum Brunch oder zum Hochzeitsauftakt. 

 

8. Come as you are

Hier ist genau das gemeint, was der Dresscode sagt: Die Teilnehmer werden so erwartet, wie sie am Ende des Arbeitstages sind: Die Krawatte darf gelockert sein, die Hemdsärmel hochgekrempelt. Allerdings wird ein Business-Look dennoch erwartet, Jeans und T-Shirt gehören nicht zu dieser Formel.

 

9. Neumodische Dresscodes: Dress to impress, Frühlingserwachen, etc.

Der Gastgeber verlangt bei diesen Codes Kreativität. Er erwartet keinen bestimmten Stil, sondern eher die Individualität in der Kleidung von seinen Gästen. Ein schickes Outfit ist zwar dennoch der Freizeitkleidung vorzuziehen, aber es besteht kein Krawatten- oder Fliegenzwang für den Herren.

 

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