10 Google AdWords-Fehler, die sich leicht vermeiden lassen

24. November 2015

Diese 10 Google-AdWords-Fehler sollten Sie vermeiden

Google hat sich im Laufe der Jahre zu einem technologischen Riesen entwickelt, der immer mehr Einzug in unser Leben hält. Ein wichtiger Faktor, der zu Googles rasantem Aufstieg beigetragen hat, ist Google AdWords. Obwohl das Werbeprogramm der Suchmaschine in den Anfangsjahren noch relativ einfach zu bedienen war, ist dies heute nicht mehr der Fall. Durch den breiten Funktionsumfang und eine große Auswahl an diversen Einstellungen kann man leicht Fehler begehen, die Sie im Zweifelsfall Geld und Werbeumsatz kosten.

 

Diese 10 Google Adwords Fehler sollten Sie vermeiden© riszvector - Fotolia

 

1. Keine konkrete Verlinkung

Immer wieder kommt es vor, dass AdWords-Anzeigen anstatt direkt auf das beworbene Produkt auf die Homepage des Unternehmens verlinken. Der User sollte im Idealfall durch die AdWords-Anzeige direkt auf das beworbene Produkt weitergeleitet werden, ansonsten wird er schnell die Website verlassen, was sich dann als verschwendetes Werbebudget herausstellt.

 

2. Nicht angepasste Klickpreise

Sie sollten sich im Vorfeld genau überlegen, wie viel Ihnen ein Klick wert ist und wie viele Klicks es benötigt, um aus einem Besucher einen Kunden zu machen. Bei Klickpreisen, die in bestimmten Branchen auch mal 10 Euro und mehr betragen, muss man ganz genau rechnen. Denken Sie deshalb  daran, sich beim Klickpreis pro Keyword  ein Limit zu setzen und die richtigen Keywords und Anzeigen zu formulieren.

 

3. Gegen große Player mit erheblichen Wettbewerbsvorteilen antreten

AdWords bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie genau die User ansprechen können, die ein bestimmtes Produkt suchen. Wenn aber dieses Produkt nicht nur von Ihnen, sondern auch von einem größeren Wettbewerber angeboten wird, dann sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie mit diesem in puncto Service und Preis konkurrieren können.

 

4. Aufmerksamkeit um jeden Preis 

 

Nicht wenige Unternehmen versuchen, mittels AdWords-Kampagnen Aufmerksamkeit um jeden Preis zu generieren und möglichst an oberster Stelle innerhalb der Google-Suche angezeigt zu werden. Zwar erzielen Sie so einen Aufmerksamkeitsvorteil und ziehen klickfreudige Nutzer an, die allerdings keine weiteren Aktionen auf der Seite durchführen. So kostet die Platz-1-Positionierung mehr Geld, fördert aber keine Conversions.

 

5. Schlechte Keyword-Auswahl

Auch bei der Auswahl der Keywords begehen Marketing-Verantwortliche Fehler, da auf Masse statt auf Klasse gesetzt wird und in erster Linie weitgehend passende Keywords ausgesucht werden. Das Problem dabei: Werden keine ausschließenden Keywords genutzt, erscheint die Werbeanzeige auch bei Nutzern, die Produkte und Dienstleistungen suchen, die man gar nicht anbietet. Zudem sollte auch die Regionalität bedacht werden: Wer einen Handwerker sucht, wird bei Google nicht einfach „Handwerker“ eingeben, sondern immer auch den entsprechenden Ort ergänzen. Letztlich gilt in puncto Keywords: Buchen Sie möglichst alle relevanten Kombinationen ein und werten Sie aus, ob diese zu den gewünschten Conversions geführt haben oder nicht.



 

6. Keine getrennte Auswertung von Display- und Suchanzeigen

Neben Text-Suchanzeigen existieren auch Display-Anzeigen, für die getrennte Kampagnen erstellt werden sollten. Während Textanzeigen vor allem Performance-Ziele verfolgen, eignen sich Displayanzeigen vor allem für Brandingzwecke. Beide Anzeigenarten sollten daher unbedingt getrennt ausgewertet und bewertet werden

 

7. Vergessen, bei saisonalen Produkten oder Aktionen Budgets und Anzeigen anzupassen

Wie schnell ist es passiert: Die Weihnachtskampagne bei Google läuft blendend, doch leider vergisst man nach den Feiertagen, Werbebudget und Anzeigen an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Dieser Fehler kostet Sie nicht nur unnötig Geld, sondern auch Umsatz. Setzen Sie sich daher am besten eine Erinnerung, wie lange welche Kampagnen bei Ihnen laufen.

 

8. Vergessen, AdWords mit Google Analytics zu verknüpfen

Dieser beliebte AdWords-Fehler kommt immer wieder vor. Wenn Sie den Erfolg der AdWords-Kampagne messen wollen, müssen Sie AdWords mit Google Analytics korrekt verknüpfen, damit Ihnen die relevanten Zahlen und Statistiken zur Verfügung stehen.

 

9.  Ist nicht für Ihr Dienstleistungs- bzw. Produkt-Portfolio geeignet

Es kommt auch oft vor, dass Google AdWords einfach nicht das richtige Werbetool für Ihr Unternehmen ist. Wenn Sie sich unsicher sind, ob bezahlte Werbekampagnen geeignet für Sie sind, können Sie auch den Rat eines Experten einer SEA-Agentur einholen.

 

10. Keine Struktur

Ein AdWords-Fehler ist nicht zuletzt eine fehlende Kontostruktur. Eine schlüssige Struktur eines AdWords-Kontos ist unerlässlich, so dass sich alle Beteiligten im Konto schnell zurechtfinden.

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