Werbe- und Marketingmöglichkeiten von Start-Up-Unternehmen

24. Juli 2017

Wer als junger Unternehmer durchstarten möchte, hat es oft nicht leicht, seine Potenziale voll auszuschöpfen. Nicht, dass Sie keine guten Dienstleistungen oder Produkte zum Verkauf anbieten würden. Aber wer soll Dinge kaufen, die niemand kennt? Zur Steigerung der eigenen Bekanntheit durch übliche Werbe- und Marketingmöglichkeiten fehlt Ihnen aber vielleicht wie vielen Jungunternehmern das Budget. Dieser Artikel zeigt, wie Sie als Unternehmer im digitalen Zeitalter auch mit kleinem Geld großes Marketing machen können.

 

Werbe- und Marketingmöglichkeiten für Start ups

 

Ein professioneller Internetauftritt

Eine gut designte, übersichtliche und klare Webseite ist längst kein Kann mehr, sondern ein unbedingtes Muss.

 

Wenn Sie nicht das nötige Know-How haben, um selbst eine zu erstellen, aber auch nicht das nötige Kleingeld für eine der vielen teuren Agenturen für Webdesign haben, können Sie mittlerweile auf Firmen zurückgreifen, die die Webseitenerstellung zum verhältnismäßig kleinen Preis anbieten.

 

Wichtig für die Webseite: Sie als Gründer stellen direkt und ohne große Umwege vor, was Sie anzubieten haben. Gleichzeitig sollte deutlich werden, wen Sie mit Ihrem Produkt warum ansprechen wollen. Was unterscheidet Ihre Firma von all den anderen? Ein authentisches und sympathisches Auftreten ohne überzogene Werbeversprechen macht einen seriösen Eindruck. Falls Sie die Webseite selbst erstellen wollen, finden Sie hier hilfreiche Tipps für das Unterfangen.



 

Die eigene Webseite bekannter machen

Selbst mit der besten Webseite erregt man noch keine Aufmerksamkeit, wenn die klassischen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo den eigenen Internetauftritt erst auf der 26. Seite der Suchergebnisse aufführt. Das Ranking bei Google hat also eine ganz besonders wichtige Rolle. Um dieses Ranking zu ändern, hat sich die sogenannte Search Engine Optimization (SEO) entwickelt. Mit zahlreichen verschiedenen und nicht selten komplexen Strategien verhelfen diese Maßnahmen den verschiedenen Seiten zu einem besseren Platz bei den Suchergebnissen. Häufig hören die meisten Suchenden nach einer oder zwei Seiten auf, weiter zu scrollen. Taucht Ihre eigene Seite erst viel weiter hinten auf, ist das für die Bekanntheit Ihres Unternehmens nicht gerade förderlich. Falls Sie sich mit dem SEO-Bereich nicht gut auskennen, können Sie Agenturen wie beispielsweise Second-Elements beauftragen, die diese Arbeit übernehmen.

 

Das Ranking bei Google kann darüber hinaus jedoch auch durch weitere Faktoren beeinflusst werden. Wichtig ist es, wenn Ihr Unternehmen einen Eintrag in verschiedenen Branchenbüchern wie den Gelben Seiten oder bei Das Örtliche hat. Übrigens: Stehen Sie im Handelsregister und sind in verschiedenen Branchenbüchern eingetragen, sind Sie auch automatisch bei Google My Business vertreten, dem früheren Google Places, das mit Google+ und Google+ Local zusammengelegt wurde. Gerade als mittelständischer Unternehmer profitieren Sie von dieser Maßnahme. Die bereits vorhandenen Einträge sollten überprüft und aktualisiert werden. Der Vorteil: Zufriedene Kunden können Ihr Unternehmen hier positiv bewerten, was Ihnen im Idealfall wieder neue Kunden bringt.

 

Social Media nutzen und profitieren

Anders als vor zwanzig, dreißig Jahren ist es nicht mehr unmöglich, als kleine Firma aufzufallen. Start-Ups, die Social Media wie Facebook , Pinterest, Xing und Instagram clever in ihre Marketing-Maßnahmen involvieren, können profitieren.

 

Auch durch Einträge in den Social-Media-Plattformen kann das Ranking beeinflusst werden. Regelmäßige, aber nicht inflationäre Posts mit entsprechenden Verlinkungen zur Webseite und anderen Kanälen schaffen Aufmerksamkeit. Wertvoller Content, der nicht nur mit der Firma zu tun hat, führt schnell zu Shares auf allen Plattformen. Am besten schaffen Start-Ups noch einen Share-Button dazu, denn einen Klick weniger machen zu müssen, ist für die potenziellen Kunden immer besser als einen mehr. Als Unternehmer lohnt sich ein Facebook-Account also auf jeden Fall.

 

Bedeutend ist es, die Posts den entsprechend Plattformen anzupassen und die Texte möglichst prägnant und kurz zu halten. Die meisten sozialen Medien arbeiten über visuelle Reize. Bietet das eigene Produkt also ein präsentierbares Design, sollte es genutzt werden. Falls es sich um eine Dienstleistung handeln, so sollten Start-Ups Wert darauf legen, diese geeignet zu visualisieren. Dazu sind nicht unbedingt viele Investitionen notwendig, sondern vor allem gute Ideen.

 

Zielgruppenerkennung gehört dabei zu den wichtigen Stichworten. Auf diese Weise können direkt die Leute erreicht werden, die Sie mit Ihrem Produkt erreichen möchten. Denn nicht alle Netzwerke werden von allen Personengruppen benutzt. Bei Facebook sind mittlerweile fast alle Altersklassen vertreten und nutzen das Netzwerk fleißig. Xing macht vor allem für Business-Dienste Sinn, da es eindeutig berufsspezifisch aufgestellt ist.

 

Wenn es um Produkte oder Dienstleistungen geht, die eine vorführbare Performance haben, wird es Zeit für einen eigenen Youtube-Channel. Mit ziemlich wenig Aufwand und zum Beispiel schon einer GoPro-Kamera kann jeder Jungunternehmer eine kurze Präsentation seines Babys drehen. Damit schaffen Sie eine zusätzliche Nähe zu (potentiellen) Kunden.

 

Dazu sollte eine Redaktionsplanung vorliegen, wann wo welche Posts abgesetzt werden sollen. Dabei ist der Anspruch, gleichzeitig tagesaktuell und gut vorbereitet zu sein.

 

Lokal glänzen

Start-Up-Unternehmen können noch so gut vernetzt sein: Wenn sie in ihrer Heimatstadt kein Mensch kennt, bleiben sie irrelevant. Daher macht Printwerbung an Ort und Stelle durchaus Sinn. Existiert ein Geschäftsniederlassung oder ein Ladenlokal, sind gute Angebote am Eröffnungstag eine gute Möglichkeit, um Kunden anzulocken. So werden diese das Unternehmen gleich positiv in Erinnerung behalten.

 

Mund-zu-Mund-Propaganda

Unabhängig davon, ob analog oder digital: Nichts ist besser als Kunden, die zufrieden sind. Denn diese machen über alle Kanäle freiwillig und völlig unentgeltlich Werbung für junge Unternehmen. Gerade Underdogs genießen oft einen Sympathiebonus. Können die Dienste dann noch mit den Big Playern mithalten, sind Menschen gern bereit, die kleinen Firmen zu unterstützen. Mundpropaganda ist also für Sie und Ihr Start-Up ein sehr effektiver Weg.

 

Konferenzen und Messen

Mittlerweile hat sich eine eigene kleine Start-Up-Szene etabliert, die von größeren Firmen auch gern unterstützt wird. Durch diese Entwicklung gibt es viele Konferenzen, Messen und andere Events, die sich ausschließlich oder größtenteils um Start-Ups drehen. Hier können Sie Kontakte knüpfen und Expertenwissen sammeln.

 

Aber auch abseits der eigenen Szene gehört der Besuch von branchenspezifischen Veranstaltungen zum Einmaleins der Gründerkultur.

 

Kontakte knüpfen

All diese Veranstaltungen dienen einem ganz wesentlichen Zweck: Kontakte innerhalb der Szene und der eigenen Branche zu knüpfen. Denn das Produkt/die Dienstleistung kann noch so gut sein: Ohne sympathische Gesichter dahinter ist Erfolg schwierig.

 

Menschen kaufen lieber bei sympathischen Firmen. Ein offenherziger, ehrlicher und dennoch professioneller Auftritt kann hier Wunder wirken.

 

 

Fazit

Mit ein wenig Know-How und Kenntnis der eigenen Branche, des eigenen Könnens und der eigenen Zielgruppe können kleine Unternehmer also schon großes Marketing an den Start bringen. Mit Ehrgeiz, Umsicht und den digitalen Kanälen sowie sympathischem Auftreten können Sie mit Ihrem Unternehmen schon bald einen echten Erfolg vorweisen!

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