Crowdfunding: 4 Tipps von Amanda Palmer

17. Juli 2013

Crowdfunding: Die alternative Finanzierung und Arbeitsteilung  

Viele kreative Projekte oder Existenzgründungen müssen stets einige entscheidende Hürden nehmen:

  1. die der Finanzierung und
  2. die der Arbeitsteilung.

 

Statt nun alles alleine bewältigen zu wollen, geben Sie ab.

  



 

Im Zeitalter von Internet und Web 2.0 ist dies einfacher als Sie denken. Denn die Crowd steht Ihnen sowohl bei der Finanzierung zur Seite – dem Crowdfunding -, als auch bei der Aufgabenbewältigung – dem Crowdsourcing. Machen Sie sich also die Intelligenz des Schwarms zu Nutze – und bitten Sie um Hilfe und Unterstützung.

Deutsche Crwodfunding Plattformen hat Für-Gründer.de für Sie zusammengetragen.

 

Allerdings sollten Sie sich dabei von Amanda Palmers – Musikerin, Lyrikerin, Kabarettistin und ehemalige Streetperformerin - Erfahrungen und Einsichten inspirieren lassen. In ihrem Vortrag auf YouTube The art of asking gibt sie viele Tipps:

 

 

Crowdfunding und Crowdsourcing Tipps von Amanda Palmer

Tipp 1: Vertrauen haben

Amanda Palmer vergleicht Crowdfunding und Crowdsourcing damit, „sich in das Publikum fallen zu lassen“. Gelingen kann dies nur, wenn Sie Vertrauen haben, dass Sie aufgefangen werden - oder in der Realität eingeladen werden bei Fremden zu übernachten (Couchsurfing), Essen zu erhalten, ein Klavier zum Üben bereitgestellt zu bekommen.

 

Tipp 2: Mitteilen und teilen

Lassen Sie Ihre Fans und/oder Kunden teilhaben – an Ihren Gedanken, Ihren Ideen, Ihren Unternehmensprozessen. Bloggen Sie, tweeten Sie und suchen Sie die Nähe zur Ihrer Crowd. Die Nähe, die dabei entsteht, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Geben Sie wieder und wieder, dann werden Sie auch zurückerhalten. – ob nun Geld, Applaus oder Ideen und Feedback der Crowd.

 

Tipp 3: Darum Bitten  

Crowdfunding oder Crowdsourcing kann nur funktionieren, wenn Sie einen Fakt verinnerlichen: Die Crowd können Sie zu nichts zwingen. Die Crowd gibt und unterstützt freiwillig oder gar nicht. Deshalb hat es nichts mit betteln zu tun, noch mit Machtausübung. Amanda Palmer sagt es ganz treffend: „I didn’t make them. I asked them.”

 

Tipp 4: Perspektive wechseln

Zum Schluss hinterfragt Amanda Palmer die gewohnte Sichtweise des Verkaufens, die Sie als Gedankenimpuls unbedingt aufgreifen sollten – ob Sie nun eine Dienstleitung, eine neue Musik-CD oder ein anderes Produkt verkaufen wollen. Statt wie üblich sich zu fragen „How do we make people pay for our music?“ stellt Sie die entscheidende Frage in den Raum How do we let people pay for our music (oder Ihr Produkt)?“

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