Taktik Nr. 3: Mit Factoring den Cash-Flow erhöhen

9. Februar 2010

 

 

Vereinbarte Zahlungsziele werden nicht eingehalten – Ihr Kunde zahlt erst nach 30, 40, 50 Tagen oder sogar noch später. Ihr Auftragsbuch ist voll, Ihre Verbindlichkeiten wachsen aber gleichzeitig immer mehr an.

Die Folge: Ihre Liquidität hat einen Engpass – hoffentlich nur vorübergehend, Ihr Cash-Flow versiegt. Sie können Ihre Unternehmensziele nicht umsetzen und Ihre Potenziale kaum oder gar nicht entfalten.

 

Eine Finanzierung ist notwendig. Nur die Banken – gerade in diesen Zeiten verstärkter denn je – ziehen sich aus diesem Risikogeschäft zurück. Auch die Finanzierungskriterien der Banken (dank Basel II) schränken den Mittelstand stark ein.

Factoring, im vorigen Jahrhundert in den USA entwickelt, ist die Alternative für Sie.

Denn Factoring

  • schließt die Lücke der Wartezeit ab Ihrer Rechnungsstellung bis zum tatsächlichen Ausgleich durch Ihren Kunden.
  • „vorfinanziert“ Ihre Rechnungen. Die Factoring-Gesellschaft überweist bis zu 95 % des Rechnungsbetrages an Sie.
  • ist professionelles Forderungs- und Debitorenmanagement.

 

Und findet deshalb auch in Deutschland immer mehr Anhänger. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl deutscher Unternehmen, die Factoring nutzen, verdoppelt.

 

 

Wie Sie Ihren Cash-Flow durch Factoring erhöhen: 3 Strategie-Tipps

 

 

Strategie-Tipp Nr. 1:

 

Treffen Sie die Wahl

 

In Deutschland gibt es derzeit über 120 Factoring-Gesellschaften. Doch nicht alle sind für jeden geeignet. Sie müssen wirklich im Vorfeld überprüfen, wer welche Unternehmen übernimmt und welche Kriterien Sie selbst erfüllen müssen.

 

 

Strategie-Tipp Nr. 2:

 

Stellen Sie Ihre Unterlagen für die Prüfung zusammen

 

Haben Sie Kontakt zur Ihrer Factoring-Gesellschaft aufgenommen, werden vor Vertragsunterzeichnung etliche Unterlagen von Ihnen gefordert. Bilanzen, Liquiditäts- und Umsatzplanung, Handelsregisterauszug, Offene-Posten-Liste bzw. Mahnstandsliste, Debitoren- und Kreditorenanalyse, AGB, Liefer- und Zahlungsbedingungen. Fragen Sie nach.

 

 

Strategie-Tipp Nr. 3:

 

Checken Sie die Kosten und Bedingungen

 

Fühlen Sie im Gegenzug natürlich der Factoring-Gesellschaft auf den Zahn. Eine Aufstellung der allgemeinen Kosten, der anfallenden Zinsen und Sonderausgaben eventuell für die Prüfung und Überwachung der Bonität der Debitoren sollten Sie in jedem Falle erhalten. Lassen Sie sich hier ausführlich beraten. Klären Sie, wie hoch die Vorauszahlungsquote ist.

 




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