Betriebliche Gesundheitsförderung zum Abbau von Belastung am Arbeitsplatz

1. Februar 2010

Betriebliche Gesundheitsförderung ergänzt den Arbeitsschutz - so verlangt es der Gesetzgeber. Unternehmer und Arbeitnehmer verfolgen dabei dasselbe Ziel: Der Arbeitgeber braucht eine gesunde Belegschaft, um im Wettbewerb bestehen zu können. Arbeitnehmer wollen sich wohl fühlen und gesund bleiben. Gesundheitsförderung verringert die Belastung am Arbeitsplatz. Gesundheitsförderliches Verhalten Ihrer Mitarbeiter wird gestärkt.

 

Arbeitnehmer, die sich wohlfühlen

Hier geht's zur Checkliste „Der große Gesundheitscheck im Betrieb"

 

Instrumente zur Umsetzung des Gesundheitsschutzes sind: 

  • Bildung eines Arbeitskreises Gesundheit
  • Erstellung eines betrieblichen Gesundheitsberichts
  • Durchführung von Mitarbeiterbefragungen
  • Aktive Beteiligung der Mitarbeiter
  • Gründung eines Gesundheitszirkels

 

Zuerst die Bestandsaufnahme

Externe Quellen sind z. B. Gefährdungsanalysen, anonymisierte Daten von Krankenkassen zur Arbeitsunfähigkeit und vor allem Berichte der Berufsgenossenschaften. Als interne Quelle dient die Mitarbeiterbefragung mittels (anonymer!) Fragebogen.

 

Hier geht's zur Mitarbeiterbefragung: Arbeitsbedingungen"

 



Die gesammelten Informationen aus diesem Fragenbogen ergeben den Gesundheitsbericht. Er zeigt erste Anfälligkeiten im betrieblichen Krankheitsgeschehen an. Gleichzeitig sind die Belastungsschwerpunkte zu erkennen.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein Gewinn für alle

Arbeitgeber wie Arbeitnehmer profitieren gleichermaßen. Arbeitnehmer fühlen sich bei der Arbeit wohl, werden seltener krank und sind besser motiviert. Dadurch steigt insgesamt die Produktivität - sehr zum Nutzen des Unternehmens.

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